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25.10.2014

Schredderdienst: Rhenus erwirbt Recall Deutschland mit Hogan Lovells

Rhenus Data Office hat Recall Deutschland gekauft. Der Spezialist für Akten- und Datenträgervernichtung gehörte bislang der US-amerikanischen Recall Holdings.

Jens Uhlendorf

Jens Uhlendorf

Recall Deutschland beschäftigt 125 Mitarbeiter an sieben Standorten. Er wird nun Teil des Logistikdienstleisters Rhenus, der einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro erzielt. Mit mehr als 24.000 Beschäftigten ist Rhenus an über 390 Standorten präsent. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen.

Vertreter Rhenus Data
Hogan Lovells (Düsseldorf): Jens Uhlendorf, Thorsten Schumacher (beide Federführung; beide Corporate/M&A), Dr. Heiko Gemmel; Associates: Dr. Mathias Schönhaus (beide Steuern), Dr. Sven Jansen, Dr. Martin Haase (beide Immobilienrecht), Dr. Tim Joppich (Arbeitsrecht)
Gleiss Lutz (München): Dr. Ingo Brinker; Associate: Dr. Alexander Kruß (beide Kartellrecht)
Inhouse Recht (Holzwickede): Wilhelm Uhle (Chefjurist), Thorsten Laugwitz (Leiter Unternehmensentwicklung)

Vertreter Recall
Hengeler Mueller: Dr. Christof Jäckle (Frankfurt), Dr. Emanuel Strehle (München; beide Corporate/Federführung), Dr. Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht; Düsseldorf); Associate: Dr. Christoph Trautrims (Corporate; Frankfurt)
Inhouse Recht (Norcross/USA): Barry Medintz (General Counsel)

Christof Jäckle

Christof Jäckle

Hintergrund: Bis Dezember 2013 war Recall Teil das australischen Brambels-Konzerns. Heute arbeitet das Unternehmen als eigenständige Gesellschaft. Hengeler hat gute Beziehungen zu Brambels, trat aber bislang nicht öffentlich in Transaktionen für die Australier auf.    

Für Hogan Lovells war der Zukauf von Recall Deutschland die zweite Transaktion an der Seite von Rhenus. Bereits vor einigen Jahren stemmte die Kanzlei für den Logistikkonzern einen Zukauf im Containersegment. (Mathieu Klos)

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