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25.11.2014

Tech-Anbieter: KKR investiert mithilfe von Hengeler in Arago

KKR steigt mit einem Minderheitsanteil bei Arago ein. Das Frankfurter Software-Unternehmen stellt komplexe IT-Automatisierungs-Systeme her. Nach Informationen aus Finanzkreisen investiert KKR 50 bis 60 Millionen US-Dollar in Arago, um die weltweite Expansion zu beschleunigen.

Emanuel Strehle

Emanuel Strehle

Kernprodukt von Arago ist die Plattform AutoPilot, die Aufgaben von Systemadministratoren zum Großteil übernehmen kann. Unternehmen profitieren von deutlichen reduzierten Kosten, einer verbesserten IT-Servicequalität und höherer Datensicherheit. Arago wurde 1995 von Hans-Christian Boos und seinem Onkel Bernhard Walther gegründet und setzt im Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag um. Das Unternehmen war laut ‚Gründerszene‘ bislang all die Jahre selbstfinanziert.

Berater KKR
Hengeler Mueller (München): Dr. Emanuel Strehle (Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Christian Hoefs (Arbeitsrecht; Frankfurt), Dr. Thorsten Mäger (Kartellrecht; Düsseldorf); Associates: Dr. Benjamin Leyendecker, Dr. Thomas Krawitz, Patrick Wilkening (alle Gesellschaftsrecht/M&A), Christoph Wilken (Kartellrecht; beide Düsseldorf)

Berater Arago
Schreiber Hahn Sommerlad (Frankfurt): Hans-Ullrich Hahn – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Hengeler ist regelmäßig an der Seite von KKR zu sehen, auch wenn die Mandatsbeziehung nicht exklusiv ist. So beriet die Kanzlei den US-Finanzinvestor bei der Beteiligung am Küchenausrüster WMF. Arago ist das weltweit zweite Unternehmen und das erste in Europa, an dem sich KKR im Rahmen seines neuen mehrere Hundert Millionen Dollar schweren Wachstumskapital-Programms beteiligt. Das Geld für diese Art von Investments kommt nicht wie üblich aus den Eigenkapitalfonds und Krediten, sondern aus der eigenen Bilanz. (Ulrike Barth)

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