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04.12.2014

Roboterhersteller Kuka: Grenzebach gibt Anteile mit Clifford und Rödl an Voith ab

Der schwäbische Technologiekonzern Voith ist seit Ende November neuer Großaktionär beim Augsburger Roboterhersteller Kuka. Durch den Erwerb von Aktien und – teilweise unter Kartellvorbehalt  Finanzinstrumenten hält Voith nun 25,1 Prozent an Kuka. Die Aktien stammen überwiegend vom langjährigen Großaktionär Grenzebach.

Andreas Dietzel

Andreas Dietzel

Presseberichten zufolge ist das Aktienpaket von Voith an der Börse rund 550 Millionen Euro wert. Der Maschinenbauer Grenzebach, der 2009 bei Kuka eingestiegen war, hielt zuletzt an Kuka knapp unter 20 Prozent. Kuka setzte 2013 rund 1,8 Milliarden Euro um. Das Familienunternehmen Voith engagiert sich in den Sparten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Mit mehr als 43.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern setzte das Unternehmen rund 5,7 Milliarden Euro um. 

Berater Voith
Gleiss Lutz – aus dem Markt bekannt

Berater Grenzebach
Clifford Chance (Frankfurt): Dr. Andreas Dietzel, Dr. Wolfgang Richter, Dr. Jörg Rhiel (alle Corporate)
Rödl & Partner (Nürnberg): Hugo Meichelbeck, Wilfried Krauß (beide Steuerrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Grenzebach setzte bereits 2009 beim Einstieg bei Kuka auf Clifford-Partner Dietzel und im Steuerrecht auf Rödl. Daneben beriet damals noch Norton Rose Fulbright. Als Kuka erst vor wenigen Tagen ankündigte, das Schweizer Logistikunternehmen Swisslog komplett zu übernehmen, stand ebenfalls Clifford an der Seite des Roboterherstellers.

Gleiss hat Voith bereits in der Vergangenheit zur Seite gestanden, so beriet die Kanzlei das Familienunternehmen etwa 2005 beim Kauf einer Unternehmenstochter des Anlagenbauers Dürr. (Christine Albert)

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