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05.01.2015

Autositze: Prevent sichert sich mit Willkie Südamerika-Geschäft von Keiper

Die Holding der Unternehmerfamilie Putsch hat das südamerikanische Geschäft des deutschen Sitzspezialisten Keiper verkauft. Es ging an den Autozulieferer Prevent. Zu dem veräußerten Geschäft gehören drei Standorte in Brasilien mit rund 1.000 Mitarbeitern.

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Rolf Hünermann

Die Putsch Holding hat sich damit weltweit von allen Keiper-Beteiligungen getrennt. Bereits 2010 hatte sie wesentliche Teile der beiden Autozulieferer Keiper und Recaro verkauft. Seither wurde Recaro umstrukturiert. Die Tochtergesellschaft konzentriert sich nun unter anderem auf die Märkte Luftfahrt, Kindersicherheit und Lizenzvergaben.

Berater Prevent
Inhouse Recht (Wolfsburg): Dr. Christian Becker (General Counsel)
Willkie Farr & Gallagher (Frankfurt): Rolf Hünermann; Associate: Andreas Knödler
Pacheco Neto Sanden Teisseire (São Paulo): Andre Garbuglio

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Andreas Kadletz

Berater Putsch
Inhouse Recht (Stuttgart): Dr. Andreas Kadletz (General Counsel)
Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Peter Weyland; Associates: Daniel Spitze, Christin Posdziech
Pinheiro Neto (São Paulo): Antonio Morello, Graciema Almeida

Alle Berater sind aus dem Markt bekannt.

Hintergrund: Sowohl Willkie als auch Hengeler beraten ihre jeweiligen Mandanten schon seit Jahren. Die Beziehung von Willkie zu Prevent ist dabei keinesfalls exklusiv. So zog das Wolfsburger Unternehmen in den vergangenen Jahren für Zukäufe auch die Hamburger Kanzlei BRL Boege Rohde Lübbehusen dazu sowie FPS Fritze Wicke Seelig und die Wiener Kanzlei Engelhart.

Sehr viel älter sind im Vergleich dazu die Kontakte von Hengeler zur Unternehmerfamilie Putsch. So begleitet sie deren Geschäfte mit Keiper und Recaro schon seit Langem. Sie beriet unter anderem vor rund vier Jahren zum Verkauf des Automotive-Geschäfts an Johnson Controls. Ein weiteres Beispiel für die enge Bindung ist die langjährige Beiratstätigkeit des früheren Frankfurter Hengeler-Partners Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig im Unternehmen. (René Bender)

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