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17.03.2015

Textildienstleister: Luther begleitet Alsco bei Übernahme von Larosé

Der US-Konzern Alsco hat seinen deutschen Wettbewerber Larosé übernommen und integriert den familiengeführten Textildienstleister aus Köln in seine deutsche Tochter. Der Kaufpreis ist nicht bekannt, laut Medienberichten weisen beide Unternehmen einen kumulierten Jahresumsatz von 150 Millionen Euro aus.

Thomas Weidlich

Alsco wurde in Salt Lake City gegründet und ist seit den 1950er-Jahren in Deutschland präsent. Das US-Unternehmen bietet Textildienstleistungen, insbesondere das Leasing von Arbeitskleidung, bundesweit an 20 Standorten an. In diesem Geschäftsfeld ist auch Larosé aktiv. Das Unternehmen wurde 1977 in Köln gegründet und beschäftigt an seinen 15 Standorten rund 835 Mitarbeiter.

Berater Alsco
Luther (Köln): Thomas Weidlich (Federführung), Philipp Dietz, Dr. Gregor Wecker (alle M&A), Axel Braun (Arbeitsrecht), Ingo Erberich  (Immobilienrecht), Thomas Koch (Banking & Finance), Volker Steimle (Handels-/Vertriebsrecht), Claudia Schoppen (Umweltrecht;  Essen), Dr. Helmut Janssen (Kartellrecht; Düsseldorf), Ulrich Siegemund (Steuern; Frankfurt); Associates: Katja Neumüller, Fabian Mimberg (beide M&A), Dr. Eva Rütz (Arbeitsrecht), Michael Kunkel (Immobilienrecht), Tilo Künstler (Steuern; Frankfurt)
Inhouse Recht (Köln): Dr. Hubertus Dieckmann (Leiter Recht)

Berater Larosé
Müller Gick Krieger und Partner (Duisburg): Jochen König

Hintergrund: Luther berät Alsco bereits seit einigen Jahren im Arbeits- und Steuerrecht, dem Vernehmen nach ist es aber die erste Transaktion, bei der die Kanzlei das Unternehmen begleitet. Alsco ließ sich früher jahrelang von Freshfields Bruckhaus Deringer beraten, vor allem durch Prof. Dr. Gerhard Picot, der auf die Beratung von Inhaberfamilien spezialisiert ist. Nach seinem Ausscheiden vor rund elf Jahren betreute Picot dann das Mandat in seiner eigenen Kanzlei weiter. Dort war auch Dr. Hubertus Dieckmann tätig, bevor er 2009 die Leitung der damals neu geschaffenen Rechtsabteilung bei Alsco übernahm.

Die Gesellschafter von Larosé, die Unternehmerfamilie Imhoff, wählten mit der Mandatierung von Müller Gick Krieger & Partner eine multidisziplinäre Kanzlei, die vor allem Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand und vermögende Einzelpersonen berät. Die Sozietät hat Büros in Duisburg und Potsdam. (Marcus Jung)

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