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07.04.2015

Autozulieferer: Trilantic steigt mit Latham bei Prettl-Sparte ein

Der europäische Arm des US-Finanzinvestors Trilantic hat eine Minderheitsbeteiligung an einer Sparte der baden-württembergischen Prettl-Gruppe erworben. Der Geschäftsbereich Sensor Wire Harness ist auf Kabellösungen für die Automobilindustrie spezialisiert und beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter in 12 Ländern. 

Jörg Kirchner

Jörg Kirchner

Dies ist das erste Investment eines neu auferlegten Fonds von Trilantic und es handelt sich um eines der seltenen Investments eines Private-Equity-Hauses in ein großes mittelständischen Familienunternehmen. Die Gründer von Trilantic stammen aus dem Umfeld der Pleitebank Lehmann Brothers. 2009 haben sie über Trilantic ihren früheren Arbeitgeber Lehman Brothers Merchant Banking aus der Konkursmasse erworben. 

Berater Trilantic
Latham & Watkins (München): Dr. Jörg Kirchner (Federführung; M&A), Stefan Süss (Steuern), Dr. Georg Weidenbach (Kartellrecht; Frankfurt), Dr. Christian Engelhardt (IP; Hamburg), Dr. Tobias Leder (Arbeitsrecht); Associates: Dr. Sebastian Pauls, Marion Schuster, Dr. Nils Röver (Hamburg; beide M&A), Robert Benditz (Kartellrecht; Brüssel)

Berater Prettl-Gruppe
Freshfields Bruckhaus Deringer (Berlin): Dr. Stephanie Hundertmark (Federführung; M&A), Dr. Adalbert Rödding (Steuern; Köln); Associates: Dominik Rompza, Johannes Kater, Dr. Lennart Schramm (alle M&A), Bertrand Guerin (Kartellrecht), Dr. Holger Dann (Steuern; Köln)

Hintergrund: Freshfields kam über eine Empfehlung der M&A-Berater von Prettl in das Mandat. 

Der Kontakt zwischen Latham und Trilantic ursprünglich vor Jahren entstanden, weil eine andere Kanzlei einen Konflikt hatte und ein Mandat an Latham-Partner Kirchner weitergab. Latham betreute in der Folge Trilantic unter anderem beim letztlich gescheiterten Versuch den Brillenhersteller Rodenstock zu erwerben. (Aled Griffiths)

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