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02.06.2015

App-Anbieter: Microsoft übernimmt mit K&L Gates 6 Wunderkinder

Das bekannte Berliner Start-up-Unternehmen 6 Wunderkinder schlüpft unter das Dach von Microsoft. Der US-Konzern zahlt dafür laut Presseberichten zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar. 6 Wunderkinder ist vor allem für seine App ‚Wunderlist‘ bekannt, mit der Anwender Notizen und Aufgaben verwalten können.

Thomas Lappe

Thomas Lappe

Microsoft erwarb das Unternehmen komplett einschließlich der Anteile der Investoren Atomico, Earlybird und Sequoia, letztere hatten sich erst vor eineinhalb Jahren beteiligt. Auch künftig wird 6 Wunderkinder, das vor rund fünf Jahren von Christian Reber gegründet worden war, von Berlin aus agieren.

Berater Microsoft
K&L Gates (Berlin): Dr. Thomas Lappe, Annette Becker (Seattle; beide Federführung; beide Corporate), Manfred Hack (Arbeitsrecht), Rainer Schmitt (Frankfurt), Robert Starin (Seattle; beide Steuerrecht), Dr. Annette Mutschler-Siebert (Öffentliches Recht), Mark Wittow (Seattle), Dr. Martin von Albrecht (beide IP/IT); Associates: Daniel Mösinger (Corporate), Nils Neumann (Arbeitsrecht), Dr. Olaf Fiss, Dr. Thomas Nietsch (IP/IT), Dorian Dorschfeldt (Öffentliches Recht), Björn Bradatsch (Immobilienrecht), Porter Sesnon, Sophia Shin (beide Corporate; beide Seattle)

Berater 6 Wunderkinder und Investoren
Lacore (Berlin): André Eggert (Federführung; Corporate), Matthias Braun (IP), Dr. Ralf Vogt (Arbeitsrecht); Associates: Daniel Annoff (Corporate), Dr. Linda Kurta (Arbeitsrecht)
Fenwick & West (Mountain View): Kris Withrow (M&A)

Berater Earlybird
Vogel Heerma Waitz (Berlin): Dr. Frank Vogel; Associate: Sabine Röth

Hintergrund: Die deutsche Praxis von K&L Gates hatte Microsoft 2012 erstmals bei einer größeren Transaktion beraten, als sich der Konzern von dem Verbraucherportal Ciao trennte. Ein Team um den Berliner Corporate-Partner Lappe beriet Microsoft zudem beim Kauf der App-Testplattform HockeyApp.

Lacore begleitet 6 Wunderkinder bereits seit seiner Gründung und durch alle Finanzierungsrunden. Setzten dabei die jeweiligen Investoren noch auf eigene Berater, wurde Lacore nun federführend für alle Verkäufer tätig. Für die jetzige Transaktion, die nach deutschem Recht stattfand, schaltete Lacore-Partner Eggert erstmals die auf die Technologiebranche spezialisierte US-Kanzlei Fenwick & West ein. Auf Steuerseite begleitete KPMG die Transaktion für die Verkäufer. (Christine Albert)

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