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25.07.2015

Schutzmittel: Graf von Westphalen begleitet Troy bei Zukauf

Troy Corp. hat eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb der Sparte industrielle Biozide von Ashland unterzeichnet. Die Transaktion soll bis Anfang August abgeschlossen sein, der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Marco Zessel

Marco Zessel

Der US-Konzern Troy wird im Rahmen eines Asset-Deals Betriebsgrundstück, Fabrik, IP-Rechte und weitere Vermögenswerte erwerben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Behörden.

Die Troy Corporation, gegründet 1950, entwickelt und produziert Zusatzstoffe zum Schutz von Produkten gegen mikrobiellen Befall. Das US-Unternehmen mit Sitz in New Jersey und Produktionsstätten in den USA, Kanada, Europa, Asien und Südamerika veräußert seine Produkte in mehr als 100 Ländern.

Ashland, mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Kentucky, zählt zu den weltweit führenden Anbietern von innovativen Lösungen in der Spezialchemie.

Berater Troy Corp.
Graf von Westphalen (Frankfurt): Dr. Marco Zessel (Corporate/M&A; Federführung Deutschland), Christof Kleinmann, Karsten Kujath (Arbeitsrecht), Dr. Bettina Schmitt-Rady (Immobilienwirtschaftsrecht), Dr. Kristofer Bott, Christian Kusulis (beide IP)
Chadbourne & Parke (New York): keine Nennung

Berater Ashland
Squire Patton Boggs (Berlin): Carolyn Buller (Corporate), Allen Kacenja (Umweltrecht, Gesundheit), Mitch Thompson (Steuerrecht; alle Cleveland), Martin Falke, Tanja Weber (beide Arbeitsrecht), Oliver Geiss (Kartellrecht; Brüssel), Hagen Reinsberg (Corporate); Associates: Jonathon Whittlesey, (Corporate/M&A; Cleveland; Federführung), Siegfried Etzkorn (Immobilienrecht), Nico Jänicke (Arbeitsrecht)

Hintergrund: Graf von Westphalen kam über Chadbourne & Parke ins Mandat, zu deren Büros in New York und Moskau sie gute Kontakte unterhält. Die Transaktion wird nach US-Recht abgewickelt. An vielen Schnittstellen spielte allerdings auch die Wirksamkeit deutschen Rechts eine Rolle. Zudem wurde die Betriebsimmobilie nach deutschem Recht gekauft. 

Auch das hiesige Team von Squire kam über seine US-Kollegen, genauer gesagt über Senior Associate Whittlesey, ins Mandat. Squire begleitet den Chemiehersteller Ashland bereits erfolgreich bei dem Verkauf seiner Wassertechnologie-Sparte an das Private-Equity-Unternehmen Clayton Dubilier & Rice. (Laura Bartels)

 

 

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