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25.10.2015

Schuldscheinemission: Asklepios sichert sich weitere Finanzierung mit Allen & Overy

Asklepios​ Kliniken, ​die Holdinggesellschaft des Asklepios-Konzerns, hat ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 580 Millionen Euro platziert. Weil die Emission vielfach überzeichnet war, stockte die Emittentin das ursprünglich vorgesehene Volumen von 200 Millionen auf 580 Millionen Euro auf. Die begleitenden Banken waren die Bayerische Landesbank, BNP Paribas, Hessische Landesbank und Crédit Agricole.

Neil Weiand

Neil Weiand

Im Rahmen der Platzierung wurde der Schuldschein mit Laufzeittranchen von 5, 7, 10, 12 und 15 Jahren sowohl mit fester als auch variabler Verzinsung angeboten. Dabei bildeten die Tranchen mit einer Laufzeit von sieben und zehn Jahren den Schwerpunkt der Emission. Das Schuldscheindarlehen ist die größte Finanzierung in der 30-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Klinikbetreiberin beschäftigt etwa 45.000 Mitarbeiter bundesweit.

Berater Asklepios
Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Neil Weiand, Dr. Walter Uebelhoer (München; beide Bank- und Finanzrecht), Christoph Enderstein, Michael Becker, Jens Nollmann (alle Kapitalmarktrecht); Associate: Dr. Alexander Schilling (Bank- und Finanzrecht)

Berater BNP Paribas
Inhouse Recht: Uta Marschall – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Allen & Overy betreute die Transaktion als Deal Counsel umfassend. Die Mandatsbeziehung zwischen Asklepios und Allen & Overy ist nicht neu. Die Sozietät hat den Konzern schon bei verschiedenen Unternehmensfinanzierungen beraten, beispielsweise auch 2013, als Asklepios ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 300 Millionen Euro begab und einen Konsortialkredit über 325 Millionen Euro aufnahm.

Die begleitenden Banken hatten keine weitere Kanzlei mandatiert. (Claudia Otto)

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