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01.07.2016

Verschmolzen: Generali strafft mit Dechert sein Asset-Management

Die Generali-Gruppe hat ihren deutschen Vermögensverwalter Generali Investments Deutschland (GID) mit Generali Investments Europe verschmolzen. Dabei nutzt des Unternehmen die EU-Pass-Verfahren für Investmentfonds und zieht sein Asset-Management zusammen.

Angelo Lercara

Angelo Lercara

Die Verschmelzung ist Teil des Konzepts des Versicherungskonzerns, eine europaweite Struktur für die Vermögensverwaltung zu schaffen. Generali Investments Europe betreute Ende 2015 von Triest aus 431 Milliarden Euro.

GID verwaltete in Deutschland mit 47 Mitarbeitern zuletzt 33 Milliarden Euro für Versicherungsportfolios der Generali und Drittkunden. Bei einem guten Teil handelte es sich um deutsche Spezialfonds.

Die entsprechenden EU-Richtlinien ermöglichen Asset-Managern inzwischen, sowohl OGAW- also auch AIFM-Fonds grenzüberschreitend in Ländern zu verwalten, in denen sie nicht niedergelassen sind. Dieser sogenannte EU-Pass für Fonds kam hier zum Einsatz.

Berater Generali Investments
Dechert (München): Angelo Lercara (Federführung; Investmentaufsichtsrecht), Dr. Martin Haisch (Steuerrecht; Frankfurt), Dr. Katja Heuterkes (Corporate), Dr. Olaf Fasshauer (Arbeitsrecht); Associates: Oliver Decker, Nina Weckesser (beide Financial Services), Christian Böhme, Dr. Armin Fary, Dr. Karl von Rumohr (alle Corporate)
Craca Di Carlo Guffanti Pisapia Tatozzi & Associati (Mailand): Dott. Francesco Di Carlo (Federführung) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht: Pierluigi Martino (Head of Group Legal/Compliance; Triest), Daniel Weingart (Legal Counsel; Köln) 

Hintergrund: Das Dechert-Team um Partner Angelo Lercara arbeitete an der Verschmelzung der beiden Asset-Manager gemeinsam mit dem Mailänder Team von Francesco di Carlo. Bereits seit mehreren Jahren berät Dechert den Versicherer bei grenzüberschreitenden Themen, zuletzt etwa zum Marketing von Fonds in Nord- und Lateinamerika, Asien und im Nahen Osten. (Raphael Arnold)

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