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18.11.2016

Monsanto-Deal: Inhouse-Team und Sullivan begleiten Bayer-Milliardenanleihe

Bayer hat erste Maßnahmen zur Finanzierung der 59-Milliarden-Euro schweren Monsanto-Übernahme ergriffen. Die Platzierung einer Pflichtwandelanleihe über 4 Milliarden Euro ist ein Teil der Finanzierung des Eigenkapitalbedarfs von etwa 17,7 Milliarden Euro. Die Anleihen werden ausschließlich an institutionelle Anleger verkauft.

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Dr. Stephan Semrau

Mit den Erlösen soll ein Teil des noch nicht ausgeschöpften Kreditrahmens aus den Finanzierungsvereinbarungen vorzeitig abgelöst werden. Die Anleihe wird mit einer Stückelung von 100.000 Euro begeben, mit einem Anleihezins von 5,625 Prozent pro Jahr. Sie hat eine Laufzeit bis zum 22. November 2019.

Die Pflichtwandelanleihe war mehrfach überzeichnet. Die Obergrenze des Wandlungspreises wurde mit 108 Euro festgelegt, was einer maximalen Wandlungsprämie von 20 Prozent entspricht.

Begleitende Banken sind Bank of America Merrill Lynch, Credit Suisse, Goldman Sachs und J.P. Morgan als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner, außerdem die Citigroup und HSBC als Co-Bookrunner.

Berater Bayer
Inhouse Recht (Leverkusen): Dr. Stephan Semrau (Leiter Corporate/Kapitalmarktrecht), Dr. Martin Eisenhauer (Finanzierung)
Sullivan & Cromwell (Frankfurt): Dr. Carsten Berrar, Krystian Czerniecki, Dr. Lars Rüve, Dr. Sophie Möder (alle Kapitalmarktrecht)

Peter Waltz

Peter Waltz

Berater Banken
Linklaters (Frankfurt): Peter Waltz, Marco Carbonare (beide Kapitalmarktrecht; beide Federführung) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Die Kanzleien und Inhouse-Juristen sind seit Bekanntwerden der Übernahmeabsichten in die Beratung eingebunden. Die Federführung bei der Anleiheplatzierung lag Inhouse beim Finanzierungsexperten Eisenhauer. (Christiane Schiffer)

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