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25.11.2017

Nächstes US-Investment: Deutsche Börse vertraut wieder auf Orrick

Die Deutsche Börse hat eine Minderheitsbeteiligung an der US-Firma Trifacta erworben, die Tools für die Datenaufbereitung entwickelt. Im Sommer hatte der Börsenbetreiber bereits ein strategisches Investment bei dem New Yorker Finanztechnologieunternehmen Trumid bekanntgegeben.

Timo Holzborn

Timo Holzborn

Trifacta mit Sitz in San Francisco ist auf die Aufbereitung von hohen Datenvolumina spezialisiert. Ihre Analyseplattform, die von rund 8.000 Unternehmen weltweit in Anspruch genommen wird, nutzt unter anderem Google für unternehmensinterne Auswertungen von Clouddaten. Die deutsche Börsenbetreiberin hält das neue US-Investment über das Beteiligungsvehikel DB1 Ventures.

Im Sommer hatte die Deutsche Börse bereits eine Zusammenarbeit mit Trumid angekündigt und zugleich zehn Millionen US-Dollar investiert. Das US-Unternehmen bietet ein elektronisches Handelsnetzwerk für Unternehmensanleihen.

Berater Deutsche Börse
Inhouse Recht (Frankfurt): Oliver Hedtmann (Leiter Corporate Legal), Lisa Kölsch (Corporate Legal Counsel) – aus dem Markt bekannt
Orrick Herrington & Sutcliffe: Dr. Timo Holzborn (Federführung; Kapitalmarktrecht; München), Peter Rooney; Associates: Maria Bergenhem (beide New York), Raoul Müller (München; alle M&A/Private Equity)

Berater Trifacta
Gunderson Dettmer Stough Villeneuve Franklin & Hachigian (Redwood City): Ivan Gavira – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Orrick-Partner Holzborn berät die Deutsche Börse seit Jahren bei Transaktionen, auch bereits vor seinem Wechsel 2012 von Heisse Kursawe Eversheds (heute Eversheds Sutherland).

Die Silicon Valley-Kanzlei Gunderson Dettmer berät die Trifacta-Gründer dem Vernehmen nach schon länger. Trumid vertraute nach JUVE-Informationen bei der Kooperation mit der Deutschen Börse auf ein Team rund um Kirkland & Ellis-Partner Michael Paley. (Sonja Behrens)

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