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25.02.2018

Ankaufsfinanzierungen: Gerchgroup vertraut weiter auf Arnecke Sibeth, die HSH auf Taylor Wessing

Der Düsseldorfer Immobilienprojektentwickler Gerchgroup hat seine jüngsten Ankäufe finanziert: Die HSH Nordbank stellt rund 53 Millionen Euro als Akquisitionsfinanzierung für das Stadtquartier-Projekt Laurenz Carré in Köln. Zuvor hatte schon die pbb Deutsche Pfandbriefbank den großvolumigen Ankauf des Deutz-Areals in der Rheinmetropole mit 140 Millionen Euro unterstützt.

Nadejda Kysel

Nadejda Kysel

Im Frühjahr 2017 hatte die Gerchgroup die Deutz-Quartiere in Köln-Mülheim übernommen und damit ein städtebauliches Projekt auf rund 160.000 Quadratmetern. Ihr zweites Kölner Projekt ist die Entwicklung des Laurenz Carré, das sich in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom befindet. Auf rund 33.000 Quadratmetern sollen zwei Hotels sowie Büro- und Handelsflächen und Wohnungen errichtet werden. Der Baubeginn ist voraussichtlich 2019, die Fertigstellung für das Jahr 2021 geplant. Die vor drei Jahren gegründete Gerchgroup betreut derzeit ein Gesamtprojektentwicklungsvolumen von insgesamt rund 3,9 Miliarden Euro.

Berater Gerchgroup
Arnecke Sibeth (Frankfurt): Dr. Nadejda Kysel (Finanzierung; Federführung), Dr. Wolfgang Scholl; Associate: Mark Riebau (beide Corporate)

Jens Wiesner

Jens Wiesner

Berater HSH Nordbank
Taylor Wessing (Hamburg): Dr. Jens Wiesner (Federführung); Associate: Marina Alves (beide Finanzierung)

Hintergrund: Arnecke Sibeth berät die Gerchgroup regelmäßig gesellschaftsrechtlich. Das Team um Corporate-Partner Scholl hatte sich im Mai 2017 um die Finanzierungsrechtlerin Kysel verstärkt, die von Noerr wechselte und seitdem auch das Transaktionsgeschäft der Gerchgroup regelmäßig flankiert.

Die Pfandbriefbank hatte die Akquisitionsfinanzierung für das Deutz-Areal dem Vernehmen nach ohne externe Berater ausgegeben.

Die HSH wiederum setzt schon langjährig auf den Finanzierungsexperten Wiesner. Der Taylor Wessing-Partner war beispielsweise 2017 federführend für das Finanzinstitut tätig, als die Finanzierung für das sogenannte Christie Portfolio und damit für vier Einkaufscenter neu aufgesetzt wurde.

Außerdem übernahm er mit seinem Team auch die rechtliche Beratung für die langfristige Refinanzierung des Fonds ‚Greenman OPEN‘, der in einer offenen Fondsstruktur nach Luxemburger Recht derzeit 18 Einzelhandelsobjekte umfasst und der zur irischen Immobiliengesellschaft Greenman Investments gehört. Der Investor selbst wurde dabei nach Marktinformationen von der Berliner Kanzlei Bottermann Khorrami unterstützt. (Sonja Behrens)

 

 

 

 

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