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25.07.2018

Schalterhallen: Coreo geht mit Kucera auf Städtetour

Coreo, ein Immobilienunternehmen aus Frankfurt, hat zwölf ehemalige Commerzbank-Filialen erworben. Verkäufer des Immobilienpakets ist die Bank selbst. Der Kaufpreis für die Gebäude liegt bei rund 22,5 Millionen Euro.

Jens Koch

Jens Koch

Die Objekte, die Teil des sogenannten Hydra-Portfolios sind, liegen in den Innenstädten von Frankfurt, Darmstadt, Kiel und Trier. Die Gesamtmietfläche aller Immobilien liegt bei 22.000 Quadratmetern. Coreo will nach eigener Aussage die ehemaligen Bankschalterhallen größtenteils zu Einzelhandels- und Gastronomieflächen umbauen. Vereinzelt sollen auch Wohnungen entstehen. Für die Maßnahmen kalkuliert das Unternehmen Kosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro ein.

Coreo ist auf Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland spezialisiert. Das Frankfurter Unternehmen, das 2016 aus der Beteiligungsgesellschaft Nanostart hervorging, hält unter anderem Objekte in Göttingen, Mannheim und Bad Köstritz.

Berater Coreo
Kucera (Darmstadt): Jens Koch (Federführung); Associates: David Fekadu, Isabel Tannenberg (alle Immobilienrecht) 

Berater Commerzbank
GSK Stockmann (Frankfurt): Dr. Rainer Werum (Immobilienrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Die Beziehung von Kucera und Coreo ist etabliert: Die Darmstädter Boutique berät das Immobilienunternehmen regelmäßig bei Transaktionen, so zuletzt auch beim Erwerb eines Wohnimmobilienportfolios mit 430 Mikroapartments in und um Göttingen für 9,5 Millionen Euro.

Für die Commerzbank soll GSK-Partner Werum tätig gewesen sein. Zu seinen Mandanten zählen auch die Deka, die er zuletzt beim Kauf des Wolkenkratzers ‚Tower 185‘ beriet, und der börsennotierte Investment-Manager Corestate.

Beurkundet hat den Verkauf der Filialen JUVE-Informationen zufolge Frank Brüggemann aus dem Frankfurter Notariat Gerns & Partner. (Laura Bartels)

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