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06.02.2019

Für gute Augen: Goodwin berät Stirling Square-Investment VOG bei Zukauf

Die Vision Ophthalmology Group (VOG) hat zugekauft: Das Unternehmen aus dem dem hessischen Roßdorf erwarb MED Medical Products mit Hauptsitz in Karlstein am Main. Verkäufer waren die MED-Gründer.

Lars Jessen

Lars Jessen

MED entwickelt Abdeckmaterial und OP-Sets, die bei Augenoperationen eingesetzt werden. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und stellt inzwischen monatlich rund 85.000 Sets her.

Auch VOG ist auf Augenmedizinprodukte spezialisiert, aber schon in mehr als sechs Ländern aktiv. Sie gehört dem Management sowie dem Londoner Beteiligungsunternehmen Stirling Square Capital. Der Londoner Investor hat gerade seinen vierten Fonds aufgelegt und dafür 600 Millionen Euro eingesammelt.

Michael Neises

Michael Neises

Berater Stirling Square/Vision Ophthalmology
Goodwin Procter (Frankfurt): Lars Jessen (Co-Federführung; Private Equity), Felix Krüger (Steuern); Associates: Martin Prokoph (Co-Federführung), Markus Hiebel, Carolin Keferstein (alle Private Equity)
Noerr (München): Dr. Christoph Rieken (IP/Datenschutz) − aus dem Markt bekannt 
Pusch Wahlig (Berlin): Michael Witteler (Arbeitsrecht) − aus dem Markt bekannt 
Seufert (München): Dr. Johannes Gruber, Petra Maier (Regulierung/Medizinrecht) − aus dem Markt bekannt 

Berater MED-Gründer
Heuking Kühn Lüer Wojtek (Frankfurt): Michael Neises (Federführung), Frank Hollstein, Irene Braunagel (alle Corporate Finance/M&A), Jörn Matuszewski (Steuern), Christoph Nöhles (Immobilienrecht; beide Düsseldorf)

Hintergrund: Goodwins Private-Equity-Team steuerte die Add-On-Transaktion für VOG und war damit erstmals auch für Stirling Square in Deutschland tätig. Das Mandat kam über einen persönlichen Kontakt zustande. Für IT-rechtliche Fragen zog Jessen Noerr-Partner Rieken hinzu, den er noch aus gemeinsamen Zeiten bei Ashurst kennt. Eingespielt ist auch die Zusammenarbeit mit Pusch Wahlig im Arbeitsrecht. Neu war dagegen die Beteiligung von Seufert: Die Kanzlei mit Standorten in München und Leipzig kam wegen ihrer medizinrechtlichen Kompetenz zum Einsatz.

Heuking kam über eine Empfehlung in das Mandat und sorgte nach den Verhandlungen auch für eine entsprechende Vertragserstellung sowie -dokumentation. Während auf Käuferseite EY mit den steuerlichen Fragen befasst war, kümmerte sich auf Verkäuferseite Heuking-Partner Matuszewski darum.

Nach JUVE-Informationen beurkundete die Transaktion Dr. Alexander Haines aus der Frankfurter Sozietät Faust Gerber. (Sonja Behrens)

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