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07.05.2021

Elektromobilität: Volvo übernimmt Anteile an Schweizer CMS-Mandantin Designwerk

Die schwedische Volvo Group übernimmt 60 Prozent der Anteile am Schweizer Unternehmen Designwerk Technologies. Der Entwickler von modularen Hochleistungsbatterien und mobiler Ladetechnik für Elektrofahrzeuge bleibt weiterhin eigenständig. Der Vollzug der Transaktion wird für die nächsten Wochen erwartet. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Investition ist Teil der Volvo-Unternehmensstrategie, klimaneutrale Transportlösungen in allen Produktsegmenten anzubieten. Denn mit der Übernahme der Anteile plant Volvo, ihr Portfolio von Zukunftstechnologien für die Elektromobilität weiter zu ergänzen und auszubauen.  

Klaus Jäger

Klaus Jäger

Die Designwerk Technologies AG hat ihren Sitz in Winterthur in der Schweiz. Das Unternehmen hat sich auf innovative Projekte und Produkte im Bereich der Elektromobilität spezialisiert. Als selbsternannte Denkfabrik der Elektromobilität verbindet Designwerk Technologies Ingenieursleistungen mit Industriedesign. Zu den Produkten zählen unter anderem vollelektrische Lastkraftwagen der Marke Futuricum, mobile Schnellladegeräte, modulare Batteriesysteme und mehr als 100 Elektromobilität-Projekte.

Berater Volvo
Vinge (Göteborg): Magnus Pauli – aus dem Markt bekannt
Pestalozzi (Zürich): Christoph Lang (Corporate/M&A) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Göteborg): Rikard Bentelius (Leiter M&A) – aus dem Markt bekannt

Berater Designwerk Technologies
CMS Hasche Sigle (Köln): Klaus Jäger (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Dirk Smielick (IP), Dr. Dirk Baukholt (Frankfurt), Dr. Martin Friedberg (Steuerrecht; Düsseldorf); Associates: Matthias Engelen, Philipp Kunick, Laura Christin Stein, Roman Weistroffer (alle Corporate/M&A)
CMS von Erlach Partners (Zürich): Dr. Stephan Werlen (Corporate/M&A), Dr. Simone Brauchbar Birkhäuser (IP/IT); Associates: Alexandra Stocker (Corporate/M&A); Paralegal Elena Gazke (IP)

Hintergrund: Designwerk setzte bei diesem Deal auf ein internationales CMS-Team um Lead-Partner Jäger. An Komplexität gewann die Transaktion wegen zusätzlicher Verhandlungen rund um den Ausstieg eines Investors, der Anteile an der Zielgesellschaft hielt. Der Kontakt zwischen CMS und Designwerk geht auf Adrian Melliger, CEO von Designwerk, zurück. Melliger war über ein Jahrzehnt Europachef von Swissport, die sich von CMS mehrfach beraten ließ.

Volvo vertraute bei der internationalen Transaktion der schwedischen Kanzlei Vinge. Für das Schweizer Recht zog sie die Züricher Kanzlei Pestalozzi hinzu. Dem Vernehmen nach übernahm PwC für Volvo den steuerlichen Part. (Melanie Müller)

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