Artikel drucken
22.03.2005

O’Melveny & Myers baut M&A-Praxis kräftig aus

Die US-Kanzlei O’Melveny & Myers hat im Februar mit sechs Quereinsteigern ihre M&A- und Private Equity-Praxis in New York und San Francisco verstärkt. In New York sorgte insbesondere die Nachricht von dem Wechsel Spencer Kleins (39), bislang Leiter der M&A-Praxis von McDermott Will & Emery, für Aufmerksamkeit. Klein tritt als stellvertretender Leiter von O’Melvenys M&A- und Private Equity-Praxis an. Darüber hinaus wird er auch die internationale M&A-Praxis der Kanzlei leiten. Der Corporate-Anwalt berät unter anderem DaVita beim noch anhängigen Kauf von Gambro Healthcare, dem amerikanischen Dialyse-Geschäftsbereich der schwedischen Gambro AB (3,05 Milliarden US-Dollar) sowie Merrill Lynch beim Kauf des Energiegeschäfts von Entergy-Koch. Mit Klein kommen die M&A-Spezialisten und ebenfalls bisherigen McDermott-Partner Gregory Puff (39) und Paul Scrivano (33).

Auch an der Westküste legte O’Melveny ähnlich zu: in San Francisco kam Michael Kennedy (45) von Wilson Sonsini Goodrich & Rosati, der dort bisher als Standort- und M&A-Praxisgruppenleiter tätig war. Kennedy ist auf die Bereiche M&A, Private Equity, Corporate Partnering, Jointventures und Corporate Governance spezialisiert und soll künftig die Leitung der M&A-Praxis in San Francisco unterstützen. Mit Kennedy wechseln die bisherigen Wilson Sonsini-Partner Steve Camahort (42) und Michael Dorf (37) zu O’Melveny, ebenfalls Experten für M&A.

O’Melveny hat weltweit 14 Büros und mehr als 900 Anwälte, davon zuletzt 231 Equity-Partner. Der Gesamtumsatz der US-Kanzlei stieg in 2004 um sechs Prozent auf 697 Millionen US-Dollar. In Deutschland arbeitet die US-Kanzlei regelmäßig mit Nörr Stiefenhofer Lutz zusammen. (KC)

  • Teilen