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13.09.2007

Verstärkung in Frankfurt: Prozessanwalt von Linklaters künftig bei Aderhold

Dr. Matthias Haas (45), derzeit Counsel im Frankfurter Büro von Linklaters, wechselt in den kommenden Wochen als Partner zu Aderhold v. Dalwigk Knüppel. Zusammen mit dem Associate Bernd Hanowski, der ebenfalls von Linklaters kommt, soll er den Bereich Finance Litigation am Frankfurter Standort aufbauen.

Haas hatte seine Karriere bei Oppenhoff & Rädler gestartet, bevor er zwischen 1995 und 1999 als Syndikus für die Commerzbank tätig war. Nach der Rückkehr zur Linklaters-Vorgängerkanzlei wurde er im November 2006 zum Counsel ernannt. Als Prozessanwalt bringt er vor allem Erfahrung in komplexen bank- und finanzrechtlichen Streitigkeiten mit. Unter anderem betreute er die Commerzbank im Massenklageverfahren wegen der VIP Medienfonds. Weiterhin gehörte Haas dem Prozessteam an, das die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden im Organhaftungsstreit gegen ihre ehemaligen Vorstände vertrat.

„Aderhold v. Dalwigk Knüppel ist für mich aus verschiedenen Gründen eine große Chance“, sagte Haas. „Die Kanzlei genießt einen exzellenten Ruf für Dispute Resolution und ihr Frankfurter Büro ist in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen.“ Sein Weggang schwächt den Bereich Finance Litigation in Frankfurt, die Praxisgruppe hat jedoch einen spezialisierten Partner in München.

Durch die Zugänge wächst das Aderhold-Büro wieder auf drei Partner und sieben Associates an. Zuletzt hatte der IT-Partner Ralf Schulten (42) den Standort verlassen. Der Outsourcingspezialist, der erst im Vorjahr von GGV Grützmacher Gravert Viegener gekommen war, wechselte bereits zum September als Partner zu Büsing Müffelmann Theye. (Marcus Jung)

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