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28.01.2009

Auseinander: Insolvenzverwalter von Voigt & Scheid gehen getrennte Wege

Zum Jahreswechsel haben sich die Insolvenzanwälte der Sozietät Voigt & Scheid in zwei Einheiten aufgespalten und firmieren jetzt unter den Namen Voigt Salus sowie Scheid Rechtsanwälte.Mit acht Berufsträgern ist der etwas größere Teil der früheren Sozietät um Joachim Voigt-Salus in Berlin zusammengeblieben. Laut Voigt-Salus gab es zwischen ihm und Görge Scheid unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung.

Voigt-Salus gehört seit Jahren zu den am häufigsten bestellten Verwaltern am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, wird aber auch von den Insolvenzgerichten in Dessau und Leipzig beauftragt. Im vergangenen Sommer war er etwa als Verwalter der traditionsreichen Aufbau-Verlagsgruppe häufig in den Schlagzeilen. Neben Berlin unterhält die Kanzlei Büros in Leipzig, Dresden und Köln.

Fünf Anwälte um Görge Scheid sind weiter an den ostdeutschen Standorten Leipzig, Erfurt und Gera sowie in Weinheim (Rhein-Neckar-Dreieck) tätig. „Die räumliche Trennung zwischen Leipzig und Berlin hat dazu geführt, dass die Büros sich allmählich verselbstständigt haben“, sagte Scheid.

Aus der Kanzlei werden neben Scheid auch Folker Hochmuth und Dr. Mark Schüssler als Insolvenzverwalter bestellt. Scheid war zuletzt im Oktober 2008 als Insolvenzverwalter der Princegas Deutschland bestellt worden, einer Tochtergesellschaft der Purvia AG. Das Unternehmen mit zuletzt rund 50 Mitarbeitern wollte im thüringischen Sonneberg Autos aus ganz Deutschland für den Betrieb mit Autogas umrüsten. Es wurde Ende 2008 geschlossen. (Markus Lembeck)

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