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08.03.2010

Kartellrecht: Achim Wagner schließt sich Hermanns Brück an

Die angesehene Kartellrechtsboutique Hermanns & Brück hat seit März einen neuen Namenspartner: Der Mannheimer Kartellrechtler Dr. Achim Wagner (47) schloss sich der Kanzlei aus Meerbusch bei Düsseldorf an. 

Wagner_Achim
Achim Wagner

Hermanns Wagner Brück, wie die Kanzlei nun heißt, ist mit vier Partnern ausschließlich auf die Beratung im Kartellrecht ausgerichtet und betreut regelmäßig namhafte Mandanten wie Tengelmann (mehr…) oder den Hauptverband des deutschen Einzelhandels. Die starke Mandatsbasis in der Handelsbranche ergänzt Wagner mit seinem stärker industriebezogenen Mandantenkreis. Vor Kurzem betreute er etwa seine langjährige Mandantin Rudolf Wild GmbH & Co. KG beim Einstieg von KKR (mehr…). Sehr erfahren ist er zudem auf dem Gebiet prozessualer, kartellrechtlicher Streitigkeiten und dem Vertriebsrecht.

Wagner hatte seit dem Jahr 2000 mit seiner Ehefrau, der Wirtschaftsstrafrechtlerin Dr. Susanne Wagner, eine eigene Kanzlei in Mannheim betrieben. 2005 war mit dem IP-Rechtler Robert Löhr ein dritter Partner dazugekommen, der wie Wagner zuvor bei Clifford Chance gearbeitet hatte. Löhr wechselte aber Anfang des Jahres nach Frankfurt zu Schiedermair (mehr…). Susanne Wagner ist künftig als Einzelanwältin weiterhin in Mannheim tätig und kooperiert mit der örtlichen Kanzlei Reble & Klose.

Hermanns Wagner Brück zählt mit Senior Partner Dr. Ferdinand Hermanns einen der erfahrensten deutschen Kartellrechtler in ihren Reihen. Vor einigen Jahren hatte Hermanns aus der Rechtsabteilung der Deutschen Post den jüngeren Kollegen Johann Brück dazu geholt, und auch seine Tochter Corinna Neunzig ist mittlerweile in der Kanzlei tätig. 1999 hatte sich Hermanns für kurze Zeit der Lovells-Vorgängerin Boesebeck Droste angeschlossen, verließ diese aber nach kurzer Zeit wieder (mehr…). (Antje Neumann)

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