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01.03.2012

Asien: Ashurst und Blake Dawson treten unter einer Dachmarke auf

Ashurst und die australische Kanzlei Blake Dawson haben zum März ihre Geschäfte in Asien unter der Marke Ashurst zusammengeführt. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer voraussichtlich vollständigen Fusion 2014.

Blake Dawson hat sich in diesem Zusammenhang in Australien, wo die Partnerschaftsgesellschaft angemeldet ist, zu Ashurst Australia umbenannt. Die Sozietät gehört in Australien zu den Top-10-Kanzleien. Blake Dawson hat etwa zusammen mit Hengeler Mueller Hochtief bei der Übernahme durch ACS beraten (mehr…). Die Kanzlei erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von rund 380 Millionen australischen Dollar (cirka 305 Millionen Euro) mit 192 Partnern und insgesamt 828 Anwälten.

Mit dem Zusammenschluss der Geschäfte in Asien gewinnt Ashurst auf einen Schlag Büros in Adelaide, Brisbane, Canberra, Melbourne, Perth, Sydney, Schanghai, Singapur, Port Moresby, Tokio und ein angeschlossenes Büro in Jakarta. Ashurst verfügte bereits über Büros in Abu Dhabi, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Hongkong, London, Madrid, Mailand, München, New York, Paris, Rom, Singapur, Stockholm, Tokio und Washington DC, sie hat weltweit 915 Anwälte, davon 229 Partner und setzte 2011 303 Millionen Pfund (cirka 360 Millionen Euro) um.

Mary Padbury

Mary Padbury

Beide Kanzleien haben einen starken Fokus auf die Bereiche Energie & Ressourcen, Infrastruktur und Finanzdienstleistungen. „Der Zusammenschluss erfolgt auf Augenhöhe und stärkt beide Seiten“, sagt Mary Padbury, Chairwoman von Ashurst Australia. „Unabhängig voneinander sind wir als führend in unseren jeweiligen Märkten anerkannt, gemeinsam bieten wir unseren Mandanten Zugang zu lokaler Marktexpertise und Markterfahrung in Verbindung mit nahtloser internationaler Reichweite und Kompetenzen. Als Team, das gemeinsam unter einer globalen Marke arbeitet, werden wir für unsere Mandanten und Mitarbeiter erhebliche Synergien und Nutzen schaffen.“

Die beiden Partnerschaften hatten bereits im September 2011 dieses Vorgehen beschlossen. Die vollständige Fusion bedarf noch weiterer Beschlüsse. (Tanja Podolski)

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