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04.04.2013

München: Ashurst baut IP mit Hogan Lovells-Anwalt wieder auf

Ashurst hat zum April ihre IP-Praxis wieder mit einem Counsel besetzt. In München wechselte der Marken- und Wettbewerbsrechtler Dr. Christoph Rieken (37), der zuletzt als Senior Associate bei Hogan Lovells arbeitete.

Christoph Rieken

Christoph Rieken

Rieken war 2006 bei Lovells in München eingestiegen und hatte 2010 auch ein Jahr in der renommierten Hamburger Markenrechtspraxis der Kanzlei verbracht. Neben dem Marken- und Wettbewerbsrecht ist er vor allem in der Bekämpfung von Produktpiraterie sowie der transaktionsbegleitenden Beratung erfahren. Zuletzt gehörte er etwa zu dem Hogan Lovells-Team, das T-Ventures, das Venture-Capital-Unternehmen der Deutschen Telekom, als Kapitalgeber an den Internet-Start-ups Smarchive und DrobGifts beriet.

Bei Ashurst ist Rieken nun der einzige IP-Rechtler, nachdem zum Jahreswechsel der Counsel Marcus Nothhelfer zu Watson Farley & Williams nach Bangkok gewechselt war (mehr…) und der zuletzt dort verbliebene Associate Massimo Bellitto-Grillo zum April zu SJ Berwin ging. Bereits 2010 hatte die Leiterin der IP/IT-Praxis, Dr. Manja Epping, die Kanzlei in Richtung Taylor Wessing verlassen (mehr..). Im Frankfurter Büro der Kanzlei ist zudem noch eine Counsel im IT-Recht sowie im Handels- und Vertriebsrecht tätig.

Neben der hiesigen Verstärkung hat Ashurst unterdessen ihre internationale Expansion fortgesetzt: Die Kanzlei erhielt Ende März die Genehmigung des chinesischen Justizministeriums, ein Büro in Peking zu eröffnen. Es wird das dritte Ashurst-Büro in China, an dessen Spitze Patrick Phua stehen soll. Der Finanzrechtsexperte war im März 2012 von Mallesons Stephen Jaques zu Ashurst gekommen. Bereits seit 1998 ist die Kanzlei in Schanghai präsent, 2008 eröffnete sie in Hongkong. Daneben unterhält Ashurst eine strategische Allianz mit der chinesischen Kanzlei Guantao. (Christine Albert)

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