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21.06.2013

München: Strafrechtler Eckstein und Bröckers gehen auseinander

Die Münchner Strafrechtsboutique Eckstein Bröckers & Kollegen zerbricht im Laufe des Jahres. Dr. Kurt Bröckers (48) wird die Kanzlei verlassen. Frank Eckstein (53) und Associate Dr. Christian Fröba machen gemeinsam weiter.

Frank Eckstein

Frank Eckstein

Aktuell ist Eckstein unter anderem im HVB-Verfahren um Cum-Ex-Deals tätig (mehr…). Außerdem stößt zum Juli ein weiterer Associate hinzu. Dr. Matthias Dominok (39) kommt aus der Strafrechtskanzlei von Máriássy Dr. von Stetten, die ebenfalls in München angesiedelt ist.

Fröba und Eckstein haben schon zusammengearbeitet, als Eckstein noch Partner bei Eckstein & Leitner war. Eckstein und Fröba verließen die Kanzlei Ende 2011, um sich mit Bröckers zusammenzuschließen (mehr…). Nur knapp eineinhalb Jahre hielt die Bürogemeinschaft von Bröckers und Eckstein.

Beide erklärten nun, dass die Zusammenarbeit nicht so funktioniert habe, wie sie es sich vorgestellt hatten. Soweit bekannt hat Bröckers die Zusammenarbeit aufgekündigt. Ob er sich nun einer anderen Kanzlei anschließt oder alleine weitermacht, war bis Redaktionsschluss noch offen.

Auf sein Geschäft dürfte die Trennung jedenfalls kaum Einfluss haben, da er in München seit Jahren fest etabliert und auch mit Zivilkanzleien gut vernetzt ist. Bis Ende 2011 arbeitete er in Bürogemeinschaft mit Brehm & v. Moers, zuvor war er mehrere Jahre bei Bub Gauweiler & Partner. Eines seiner prominentesten Mandate jüngerer Zeit war die Verteidigung des früheren Siemens-Vorstands Dr. Thomas Ganswindt (mehr…). (Astrid Jatzkowski)

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