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13.01.2014

Rückkehr in die Anwaltschaft: Bahn-Jurist schließt sich Kapellmann an

Zum Jahresanfang ist der Vergaberechtler Dr. Marc Opitz (44) als assoziierter Partner in das Frankfurter Büro von Kapellmann und Partner gewechselt. Er leitete zuletzt den Bereich ‚Recht Technik/Beschaffung‘ am Frankfurter Standort der Deutschen Bahn. Nun kehrt Opitz in die Anwaltschaft zurück: Bevor er 2007 zur Bahn wechselte, war er als Vergaberechtler bei Gleiss Lutz tätig (mehr…).

Marc Opitz

Marc Opitz

Bei der Deutschen Bahn beschäftigen sich rund 15 Juristen in der Rechtsabteilung mit Aufträgen außerhalb des Baubereichs, die die Bahn selbst vergibt. Diese Juristen arbeiten an verschiedenen Standorten, Opitz leitete das vierköpfige Team in Frankfurt. Seine Nachfolge trat nun Prof. Dr. Alexander Wichmann an, der bis Ende 2012 Opitz‘ Team angehörte. Zwischenzeitlich hatte er innerhalb der Rechtsabteilung die Leitung des Ressorts Claim Management in Berlin inne.

Opitz berät zu Vergabeverfahren und Projektverträgen, zudem soll er bei Kapellmann auch als Vertreter in Nachprüfungsverfahren zum Einsatz kommen. Dabei richtet er sich nicht ausschließlich auf den Verkehrssektor aus, sondern berät beispielsweise auch in den Sektoren Energie und Wasser sowie zur Beschaffung von Informations- und Telekommunikationstechnologie. Kapellmann zählt 20 Berufsträger im Vergaberecht. Davon arbeiten zwei Partner und ein Associate in Frankfurt.

Kapellmann ist bekannt für ihre Expertise bei Infrastrukturprojekten. So ist die Kanzlei hier öffentlich-rechtlich, vergabe- und baurechtlich tätig. Sie berät beispielsweise Tunnelbauunternehmen im Rahmen von Stuttgart 21. (Parissa Kerkhoff)

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