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12.02.2015

Alicante: Hogan Lovells-Partnerin Verena von Bomhard gründet eigene Kanzlei

Die IP-Praxis von Hogan Lovells verliert zum März eines ihrer bekanntesten Gesichter im Gemeinschaftsmarkenrecht. Die langjährige Partnerin Dr. Verena von Bomhard, die 1995 zum Startteam des Büros in Alicante gehörte, gründet unter dem Namen Bomhard IP eine eigene Kanzlei. Die 51-Jährige ist derzeit noch offiziell Partnerin bei Hogan Lovells, hat die Kanzlei aber bereits Ende November verlassen.

Verena von Bomhard

Verena von Bomhard

Von Hogan Lovells begleiten der deutsche Associate Dr. Johannes Fuhrmann und der als European Trade Mark Attorney qualifizierte Giles Corbally von Bomhard in die neue Einheit. Corbally sowie eine erfahrene spanische Anwältin, die sich der Boutique später anschließen wird, werden Partner bei Bomhard IP. Zudem gehören noch drei Markensachbearbeiterinnen beziehungsweise Paralegals zum Startteam.

Von Bomhard ist vor allem bekannt für ihre Tätigkeit in komplexen Rechtsstreitigkeiten aus europäischen Gemeinschaftsmarken. Sie verfügt über gute Kontakte in den USA, von dort dürfte sich künftig unter der Boutique-Flagge wieder mehr Verweisgeschäft ergeben. In den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft von Hogan Lovells in Alicante stark in Richtung Management großer weltweiter Markenportfolien entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Büro ist traditionell sehr eng und hat sich mit dem Portfoliomanagement in den vergangenen Jahren stärker internationalisiert.

Bei Hogan Lovells in Alicante verbleiben nach ihrem Ausscheiden 13 Anwälte, darunter die beiden Partner Dr. Andreas Renck und Imogen Fowler, sowie 15 Paralegals. Von Bomhard hatte das Büro 1995 mit drei Berufsträgern noch für die Vorgängerkanzlei Droste aus der Taufe gehoben.

Renck, der den Standort seit über drei Jahren leitet und mit von Bomhard seit 2000 am Weiteraufbau des Büros in Alicante gearbeitet hat, bedauerte den Weggang von Bomhard sehr. Er kündigte an, dass aufgrund der hohen Auslastung des Büros sicher weitere Anwälte und Markensachbearbeiter eingestellt würden. Eine neue deutsche Associate kommt bereits zum März. (Christine Albert)

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