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01.10.2015

München: Venture-Capital-Partner von CMS steigt bei Wächter Kuss ein

Die Münchner Corporate- und Transaktionsboutique Wächter Kuss hat sich zum Oktober mit Dr. Ulrich Springer (48) verstärkt und firmiert nun als WKS Wächter Kuss Springer. Springer war in der bayrischen Landeshauptstadt bisher Partner von CMS Hasche Sigle und gilt im Venture-Capital-Markt als gut vernetzt.

Ulrich Springer

Ulrich Springer

2008 hatten die Corporate-Anwälte Dr. Thomas Wächter und Dr. Michael Kuss ihre Spezialkanzlei gegründet. Wächter war zuvor bei der Münchner Kanzlei Acuris tätig, Kuss als Inhousejurist bei Siemens. 2011 kam der Gesellschaftsrechtler Christian Ceranski aus dem Erfurter Büro von Bette Westenberger dazu. Mit künftig vier Berufsträgern ist die Kanzlei auf gesellschaftsrechtliche Beratung und Prozessvertretung sowie Begleitung von M&A-Transaktionen fokussiert.

Mit Springer hat sie einen angesehenen Transaktionsspezialisten dazugewonnen, der neben Stefan-Ulrich Müller einer der bekanntesten Venture-Capital-Anwälte im Münchner Team von CMS Hasche Sigle war. Dort begleitete er zuletzt unter anderem den deutsch-französischen VC-Fonds XAnge bei der Beteiligung am Onlineportal Travador sowie die Start-ups Smaato und Bragi bei Finanzierungsrunden.

Er freue sich sehr darauf, seine Venture Capital-Praxis mit Michael Kuss in einer spezialisierten und für Investoren und Gründer optimalen Einheit fortzuführen, so der bisherige CMS-Partner Springer. Partnerweggänge sind bei CMS insgesamt äußerst selten. Die Venture-Capital-Praxis der Kanzlei bleibt unterdessen mit einer Handvoll Partner und einem großen Associate-Team in Berlin, München, Stuttgart und Leipzig nach wie eine der breitesten und renommiertesten Einheiten im Markt. „Herr Dr. Springer wird seine stark auf Venture Capital/Start-ups ausgerichtete Beratung künftig auf einer anderen, dafür besser geeigneten Plattform als in einer Großkanzlei ausüben“, sagte CMS-Managing-Partner Dr. Hubertus Kolster. „Die Trennung erfolgt nach übereinstimmenden Einschätzungen in bestem Einvernehmen und wir danken ihm für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ (Norbert Parzinger)

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