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19.10.2015

München: Private-Equity-Spezialist von Latham wechselt zu Gütt Olk Feldhaus

Voraussichtlich zum November steigt Dr. Kilian Helmreich bei der Münchner Kanzlei Gütt Olk Feldhaus als Partner ein. Der 41-Jährige ist auf die Beratung von M&A- und Private-Equity-Transaktionen spezialisiert und kommt von Latham & Watkins, wo er zuletzt als Salary-Partner tätig war. 

Kilian Helmreich

Kilian Helmreich

Seine Karriere begann Helmreich 2003 bei Baker & McKenzie, bevor er 2006 zu Latham & Watkins wechselte. 2010 wurde er dann zum Salary-Partner ernannt. Im Team um den renommierten Partner Dr. Jörg Kirchner begleitete Helmreich zahlreiche Transaktionen für hochkarätige Private-Equity-Investoren wie Bain Capital und Onex. Zudem beriet er etwa Equinox beim Erwerb einer Beteiligung an der Modekette Adler und VM Capital beim Kauf einer Minderheitsbeteiligung am Glausbauunternehmen Rioglass.

Mit dem Zugang von Helmreich wächst das Team von Gütt Olk Feldhaus auf fünf Partner und vier Associates. Auch bislang war das Team schon bei Private-Equity-Transaktionen aktiv, Helmreich soll die Arbeit in diesem Segment nun verbreitern. Bereits zum Oktober wechselte auch eine auf Finanzierungen spezialisierte Associate von Latham zu Gütt Olk Feldhaus.

Die Münchner Kanzlei war im Oktober 2011 mit drei Associates von Feshfields Bruckhaus Deringer und Milbank Tweed Headley & McCloy an den Start gegangen. Der Beratungsfokus lag von Anfang an auf Beratung in Fragen von Corporate/M&A sowie Bank- und Kapitalmarktrecht. Nachdem sich die Kanzlei 2013 mit Oldag mit einem Counsel von Hengeler Mueller verstärkte, steigt mit Helmreich nun der erste Berufsträger bei Gütt Olk Feldhaus ein, der zuvor in einer größeren Kanzlei bereits als Partner tätig war.

Nach dem Abgang von Helmreich verbleiben in der Private-Equity-Praxis von Latham rund 25 Berufsträger, davon neun Partner und zwei Counsel. Das Münchner Team hatte zuletzt mehrere Personalwechsel hinnehmen müssen: Erst im Juli verließ mit Jörg Kirchner, einer der bekanntesten Private-Equity-Anwälte im deutschen Markt die Kanzlei in Richtung Kirkland & Ellis. Zuvor war bereits Dr. Volkmar Bruckner zu Weil Gotshal & Manges gewechselt.

Auf der anderen Seite hatten im Frühjahr ein fünfköpfiges Team um Oliver Felsenstein und Burc Hesse von Clifford Chance die Praxis in Frankfurt und München verstärkt. Auch der Zugang der Finanzierungspartnerin Alexandra Hagelüken, ebenfalls von Clifford in Frankfurt, war ein Gewinn für das Team. (Christin Nünemann)

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