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30.05.2016

München: Gowling WLG wächst mit IP-Partnerin von King & Wood

Der Münchner Standort von Gowling WLG hat sich Ende Mai mit Manuela Finger als neuer Partnerin verstärkt. Die 42-Jährige ist auf Gewerblichen Rechtsschutz spezialisiert und kam aus dem Frankfurter Büro von King & Wood Mallesons, wo sie zuletzt ebenfalls als Partnerin arbeitete. Gowling WLG firmierte bis Anfang des Jahres unter Wragge Lawrence & Graham und änderte ihren Namen im Zuge des Zusammenschlusses mit der kanadischen Wettbewerberin Gowlings.

Manuela Finger

Manuela Finger

Finger hatte ihre berufliche Laufbahn 2006 bei Freshfields Bruckhaus Deringer begonnen und war 2007 mit dem Partner Dr. Stefan Krüger zur King & Wood-Vorgängerkanzlei SJ Berwin gewechselt. Im Mai 2012 wurde sie dort zur Partnerin ernannt. Sie berät und vertritt Mandanten vor allem im Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht, insbesondere mit Bezügen zu IT-Themen. Bei King & Wood war sie dabei auch in zahlreiche Transaktionen eingebunden. So gehörte sie etwa zu dem Team, das die chinesische Gesellschaft Chengdu Techcent Environment beim Kauf der Wassertechnologiesparte von Bilfinger begleitete. 

Mit ihrem Wechsel zu Gowling WLG entschied sich Finger für eine Kanzlei mit deutlichem IP-Schwerpunkt: Von den 14 Berufsträgern hierzulande haben 13 einen Schwerpunkt im Gewerblichen Rechtsschutz. Im Februar kam mit Dr. Andreas Wölfle ein erfahrener Gesellschaftsrechtspartner von Menold Bezler dazu. „Mein Ziel ist, unsere Mandantenbasis weiter auszubauen, vor allem in den Bereichen Entertainment und Videospiele“, sagte Finger.

In der deutschen IP-Praxis von King & Wood verbleiben unter der Leitung von Krüger insgesamt drei Partner, eine Counsel und drei Associates. Die Kanzlei ist im Rahmen einer Restrukturierung schon seit einiger Zeit dabei, einzelne Praxen stärker in den Fokus zu rücken. Wie das Management der Kanzlei im März bestätigte, gehören dazu neben Private Equity, M&A, Kapitalmarkt- und Finanzrecht auch Immobilienrecht, Regulatory und Litigation. Anfang April hatten außerdem in London mehrere IP-Partner die Kanzlei verlassen. David Rose ging zu Mishcon de Reya, Campbell Forsyth schloss sich Dentons an. (Christine Albert)

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