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22.12.2016

Schiedsrecht: Früherer Hogan Lovells-Partner Robert Hunter geht zu Osborne Clarke

Osborne Clarke verstärkt zum Jahreswechsel ihre Konfliktlösungspraxis mit einem prominenten Neuzugang. Aus Frankfurt wechselt der Schiedsrechtler Robert Hunter (55) ins Kölner Büro. Hunter ist seit 2012 Einzelanwalt. Zuvor war er mehr als ein Jahrzehnt Partner bei Hogan Lovells. Bei Osborne Clarke wird er als Senior Counsel in internationalen Schiedsverfahren beraten.

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Robert Hunter

Hunter begann seine Karriere 1986 bei Lovells, für die er unter anderem in London und New York tätig war. Im Jahr 2000 wurde der Brite Partner und wechselte ins Frankfurter Büro. Dort war er Teil der anerkannten Dispute-Resolution-Praxis und steuerte vor allem Teams in internationalen Schiedsverfahren. 2012 machte sich Hunter selbständig. Der Engländer ist als Anwalt sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland zugelassen.

Robert Hunter hat große Erfahrung mit der Vertretung von Unternehmen und Staaten in komplexen internationalen Schiedsverfahren. Dazu zählen auch Investitionsschutzverfahren. So begleitete er etwa Tschechien bei der Abwehr einer Milliardenklage diverser Mittal-Töchter. Zuletzt errang er gemeinsam mit Allen & Overy für den Insolvenzverwalter von Walter Bau einen Sieg gegen das Königreich Thailand. 

Die britische Kanzlei Osborne Clarke verfügt in Deutschland bisher über einen Partner in Deutschland, der regelmäßig an internationalen Schiedsverfahren beteiligt ist. Der Kölner Alexander Kirschstein war 2014 zum Partner ernannt worden und arbeitet als Teil der europäischen Praxis regelmäßig mit den Londoner Disputes-Partnern Greg Fullelove und Adrian Lifely zusammen. Zur 2013 gegründeten ‚International Arbitration Group‘ von Osborne Clarke gehören derzeit sieben Partner. In Deutschland zählt die Konfliktlösungspraxis etwa 15 Anwälte. (Marc Chmielewski)

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