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21.12.2016

Vergaberecht: Spin-off bei Schindhelm in Hannover

Zum Januar eröffnet in Hannover eine neue Vergaberechtsboutique. Die Schindhelm-Partner Dr. Alexandra Losch (45) und Dr. Ralph Heiermann (53) machen sich als Heiermann Losch selbstständig. Sie wollen sich im Vergaberecht stärker auf die Geberseite fokussieren.

Alexandra Losch

Alexandra Losch

Losch und Heiermann sind in der Region Hannover bekannte Öffentlichrechtler. Losch begann ihre Karriere bei KSB Intax. 2009 wechselte sie zu PricewaterhouseCoopers legal. Seit Mai 2012 ist sie bei Schindhelm für das Vergaberecht zuständig. Heiermann hatte seine Karriere in Hannover bei Barten Karoff Heiermann begonnen und kam 2014 von der Kanzlei Bax zu Schindhelm. Heiermann ist ein erfahrener Verwaltungsprozessanwalt und Spezialist für Beamtenrecht. 

Beide arbeiteten bei Schindhelm eng zusammen. Anlass für die Gründung einer eignen Einheit war auch die Einschätzung, dass es schwierig ist, Bieter und Geber öffentlicher Leistungen in einer mittelgroßen Einheit gleichermaßen zu beraten. In ihrer neuen Kanzlei wollen sich Losch und Heiermann klar aufseiten der Öffentlichen Hand positionieren. Den Gründungspartnern der Kanzlei Heiermann Losch schließt sich auch Nils Greve als Associate an.

Heiermann_Ralph

Ralph Heiermann

Bei Schindhelm in Hannover verbleibt nach den Abgängen im Öffentlichen Recht der 2014 mit Heiermann gekommene Dr. Heinrich Hahn als einziger Partner. Schindhelm will den Verlust von Know-how im Vergaberecht nutzen, um sich stärker auf den Ausbau der IP/IT-Praxis zu konzentrieren. Zum Januar wechselt die IP-Spezialistin Sarah Schlösser aus der gerade aufgelösten Stuttgarter Kanzlei Diem & Partner zu Schindhelm nach Hannover. Im April wechselt zudem der Datenschutz-Experte Frank Becker zu Schindhelm, derzeit Inhouse-Jurist bei der Santander Consumer Bank. 

Nach dem Weggang von Losch und Heiermann sind bei Schindhelm noch 17 Partner, zwei Counsel und 17 Associates tätig. (Martin Ströder)

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