Artikel drucken
12.04.2017

Berlin: Taylor Wessing holt Bankrechtlerin von Crosslend zurück

Taylor Wessing verstärkt zum Mai ihren Berliner Standort mit der Bankrechtsexpertin Dr. Lea Siering. Die 35-Jährige kehrt als Salary-Partnerin zu der Kanzlei zurück, nachdem sie in den vergangenen eineinhalb Jahren die Rechtsabteilung von Crosslend geleitet hatte. 

Lea Siering

Lea Siering

Siering soll zusammen mit den IT-Rechtlern des Berliner Büros die Beratung von Start-ups im Bereich FinTech ausbauen. Formell stößt sie zum Bankrechtsteam von Taylor Wessing, das bislang mit Dr. Anna Izzo-Wagner und Dr. Volker Baas lediglich in Frankfurt vertreten ist.

Insgesamt umfasst die Praxisgruppe Bank- und Finanzrecht in Deutschland sieben Equity-Partner, drei Salary-Partner und fünf Associates. Zuletzt kam zum Jahreswechsel ein fünfköpfiges Finanzierungsteam um Sabine Schomaker und Clemens Niedner hinzu, das zuvor bei King & Wood Mallesons tätig war.

Siering ging zum Start von Crosslend im Herbst 2015 zu der EU-weiten Onlineverbriefungsplattform. Diese ermöglicht es als eines der ersten Unternehmen, dass private und institutionelle Anleger in Verbraucherkredite investieren. Die Juristin betreute zusammen mit bis zu zwei Kollegen sowohl den Aufbau der Plattform als auch die laufende Strukturierung von Verbriefungen. Wer Siering bei Crosslend nachfolgt, war bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt.

Vor ihrer Inhousezeit hatte Siering bereits von 2012 bis Herbst 2015 als Anwältin bei Taylor Wessing gearbeitet, unter anderem auf dem Gebiet des Bankrechts. Zu der Zeit gehörte sie auch zu dem Team, das die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts (KKR) zum Einstieg beim Erstligisten Hertha BSC Berlin beriet. (Raphael Arnold)

  • Teilen