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28.04.2017

Schifffahrtsrecht: Schwenke & Partner schließt sich Ince an

Das Hamburger Büro von Ince & Co. verstärkt sich zum Mai mit einem erfahrenen Partner im maritimen Wirtschaftsrecht. Der Transaktions- und Finanzierungsspezialist Thomas Schwenke (51) schließt sich mit seiner bisherigen Einheit Schwenke & Partner der Kanzlei an.

Thomas Schwenke

Thomas Schwenke

Schwenke berät vor allem in den Branchen Schifffahrt, Offshore sowie Erneuerbare Energien und ist dabei sehr international ausgerichtet. Bevor er sich im Jahr 2000 in eigener Kanzlei selbstständig machte, hatte er bei der bekannten Schiffsfinanzierungskanzlei Ehlermann & Jeschonnek (heute Ehlermann Rindfleisch Gadow) gearbeitet. Mit Schwenke kommen drei juristische Mitarbeiter zu Ince, die jedoch nicht alle über eine deutsche Anwaltszulassung verfügen.

Schwenkes Wechsel gehe einher mit der Strategie von Ince, ihre Dienstleistungen bei Transaktionen in Kernsektoren auszubauen, sagte Jan Heuvels, internationaler Senior Partner von Ince. „2016/17 war ein starkes Wachstumsjahr für Ince & Co Germany und unserem gesamten internationalem Netzwerk. Wir rechnen zum Abschluss des Finanzjahres mit einem 15 Prozent Zuwachs unseres globalen Umsatzes.“,  Der Hamburger Partner Heuvels ist seit Anfang 2015 im internationalen Management der Kanzlei.

Die vor allem für ihre Beratung im maritimen Sektor und im Versicherungssektor bekannte Kanzlei hatte im vergangenen Oktober mit Versicherungsrechtlern von CMS Hasche Sigle und BLD Bach Langheid Dallmayr ein Büro in Köln eröffnet. Im April 2016 hatte sie zudem die Tochterfirma Ince Consultancy gegründet, die in England registriert ist, ihren Hauptsitz aber in Hamburg hat und unter der Verantwortung des deutschen Managing-Partners Dr. Jan Hungar geführt wird. Anfang diesen Jahres hatte Ince die Eröffnung eines dritten französischen Büros bekanntgegeben: Neben Paris und Le Havre ist die Kanzlei nun auch in Marseille präsent.

Auch den Druck der seit Jahren anhaltenden internationalen Schifffahrtskrise hatte Ince in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen, allerdings war davon weniger die deutsche als die britische Praxis betroffen. So verließen etwa in London 2015 mehrere Partner die Kanzlei. (Christine Albert)

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