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09.03.2018

Umsatzzahlen: Heuking Kühn Lüer Wojtek wächst zweistellig

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 149,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzplus von 12,1 Prozent. Das Ergebnis geht auch zurück auf das anhaltende Personalwachstum der Kanzlei. Allein im vergangenen Geschäftsjahr nahm sie zehn Quereinsteiger auf, schaffte es allerdings trotzdem, den Umsatz pro Berufsträger (UBT) wieder moderat zu steigern.

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Andreas Urban

Das Geschäftsjahr von Heuking gehört nach 2014 zu den besten in der jüngeren Vergangenheit. Damals steigerte die Kanzlei ihr Ergebnis um 12,5 Prozent auf 121 Millionen Euro. 2015 legte sie um um 8,8 Prozent zu und 2016 in einem deutlich kleineren Schritt um 1,4 auf 133,4 Millionen Euro. Das neuerliche Umsatzplus, das 16,1 Millionen Euro mehr einbrachte, dürfte der Kanzlei erneut einen Platz unter den zehn umsatzstärksten Kanzleien einbringen. Allerdings liegen bislang noch nicht alle Zahlen vor.

Der UBT von Heuking, die 2017 an ihren acht deutschen Standorten 333,3 Berufsträger (Full Time Equivalent/FTE) beschäftigte, war in den vergangenen beiden Geschäftsjahren jeweils leicht von 440.000 Euro auf 429.000 Euro gefallen. 2017 konnte die Kanzlei ihre Produktivität im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 449.000 Euro steigern, womit die Kanzlei weiterhin im Mittelfeld der JUVE Top 100 rangiert.

Neben den zehn Quereinsteigern führten weitere Einstellungen im vergangenen Jahr zu einem Personalwachstum von über sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In 2017 stieg auch die Zahl der Equity-Partner um 3,4 Prozent auf nun 136,5 Partner (FTE), womit Heuking auf ein Partner-Angestellten-Verhältnis von 1,44 kommt. Als Quereinsteiger kamen dabei in München zwei Equity-Partner dazu. Immobilienrechtler Wolfgang Stürzer wechselte im Juli von HFK Rechtsanwälte, IT-Rechtler Dr. Thomas Jansen folgte wenig später. Er wechselte mit einer Counsel von DLA Piper. (Martin Ströder)

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