Artikel drucken
24.04.2018

Hafenberatung: GSK Stockmann holt in Hamburg vierköpfiges Team von KPMG Law

GSK Stockmann verstärkt sich im Vergabe- und Beihilferecht: Von KPMG Law wechselt zum Juli ein vierköpfiges Team um Dr. Arne Gniechwitz in das Hamburger Büro der Kanzlei. Der 42-jährige Spezialist für Hafeninfrastrukturprojekte berät bei KPMG Law als Senior Manager, was dem Status eines Salary-Partners entspricht. Zu GSK Stockmann kommt er als Partner, seine langjährige Wegbegleiterin Dr. Antje Demske (41) als Counsel. Außerdem wechseln zwei Associates.

Gniechwitz_Arne

Arne Gniechwitz

Gniechwitz begann seine Karriere 2005 bei White & Case in Berlin, 2007 zog es ihn zu Linklaters, danach wechselte er 2009 zu KPMG Law, wo er als Salary-Partner bis zuletzt ein vierköpfiges Team anführte, das schwerpunktmäßig Hafengesellschaften vergabe- und beihilferechtlich berät. Das Geschäftsfeld Seehäfen hat Gniechwitz gemeinsam mit Demske aufgebaut, die 2011 von SKW Schwarz zu KPMG Law gewechselt war. Mit ihnen gehen Sören Wolkenhauer (35) und Carolin Klein (33). Zu den langjährigen Mandanten des KPMG Law-Teams gehören etwa die Bremischen Häfen sowie die Niedersachsen Port.

Nach dem Weggang des vierköpfigen Teams arbeitet bei KPMG Law von Hamburg noch das Team um Senior Manager Dennis Hillemann im Öffentlichen Sektor. Hillemann berät allerdings vor allem wissenschaftliche Einrichtungen vergabe- und vor allem förder- sowie beihilferechtlich. Der Ausbau des Hamburger Teams ist geplant. Insgesamt sind bei KPMG Law nach dem Zugang von Julia Fritz in Düsseldorf 25 Berufsträger im Vergaberecht und 8 Berufsträger im Beihilferecht tätig, von denen wiederum 5 auch im Vergaberecht mitwirken.

Die bestehenden Hafenprojekte führt zukünftig unter anderem der Dresdner Baurechtler Dr. Torsten Göhlert weiter, mit dem Gniechwitz in der Vergangenheit regelmäßig zusammengearbeitet hat. Dies betrifft vor allem die Projekte, die bei KPMG Law verbleiben müssen, etwa weil die Mandatierung auf eine öffentliche Ausschreibung zurückgeht.

Bei GSK Stockmann treffen Gniechwitz und sein Team auf eine im Baurecht tief verwurzelte Kanzlei, die mit ihren Umwelt- und Planungsrechtlern Infrastrukturprojekte auch schon in der Planungsphase beraten kann. Im Hafenprojektgeschäft zudem nicht unerheblich ist das Eisenbahnrecht. Der Hamburger Hafen etwa besitzt das zweitgrößte Eisenbahnnetz Deutschlands. Auch rund um Bahnprojekte ist GSK Stockmann regelmäßig etwa für den DB-Konzern im Einsatz. Von Hamburg aus soll Gniechwitz mit seinem Team die Verkehrssektorberatung der Kanzlei auf das Hafengeschäft ausweiten. Der Hamburger Standort der Kanzlei zählt nach dem Einstieg des Teams um Gniechwitz 10 Partner, 1 Counsel und 12 Associates. (Martin Ströder)

 

  • Teilen