Artikel drucken
03.04.2018

Neues Büro: Fieldfisher geht mit Norton Rose-Team nach Frankfurt

Zum April hat Fieldfisher mit einem vierköpfigen Team um den Bankrechtler Dr. Rüdiger Litten (50) von Norton Rose Fulbright ein Büro in Frankfurt eröffnet. Neben Equity-Partner Litten steigen Kai Krüger (41) und Thilo Danz (45) ebenfalls als Partner ein. Es ist der vierte deutsche Standort der britischstämmigen Einheit.

Litten_Rüdiger

Rüdiger Litten

Fieldfisher war hierzulande bisher in Düsseldorf (17 Berufsträger), Hamburg (30 Berufsträger) und München (10 Berufsträger) vertreten. Im vergangenen Jahr hat sie ihre Partnerschaft an allen Standorten um Quereinsteiger erweitert. An ihrem Londoner Stammsitz verfügt sie bereits über eine große Finanzierungspraxis und suchte seit einiger Zeit nach einem Bankingteam für Deutschland, bevorzugt am Bankensitz Frankfurt.

Litten arbeitete seit 2001 für Norton Rose. Für die Kanzlei hat er den damals neu eröffneten Standort Frankfurt wesentlich mit aufgebaut. Er leitete bis zu seinem Weggang die Praxisgruppen Anleihen und Strukturierte Finanzierung sowie Bank- und Bankaufsichtsrecht. Er ist spezialisiert auf Kapitalmarktprodukte und Finanzaufsichtsrecht, mit weiteren Schwerpunkten in der Beratung zu notleidenden Krediten, Trust & Agency, islamkonformen Finanzen sowie Außenhandelsfinanzierung. Ihm folgen die beiden of Counsel Kai Krüger (Corporate/M&A) und Thilo Danz (Bankenaufsichtsrecht) sowie die Associate Roya Bayatloo in Richtung Fieldfisher. Krüger und Danz werden dort Partner.

Im Bank- und Finanzrecht bei Norton Rose in Frankfurt verbleiben rund zwanzig Berufsträger.

Litten sieht in Fieldfishers Schwerpunkten Technologie, Energie und Finanzen eine gute Plattform für seine Beratungsfelder. Vor allem bei der rechtlichen Beratung von Fintechs will er Akzente setzen. Fieldfisher greift bei der Beratung junger Finanzdienstleister unter anderem auf die kanzleieigene Plattform Condor Alternative Legal Solutions zurück. Diese bietet auf Fintechs zugeschnittene technische Lösungen etwa im Dokumentenmanagement oder in der Datenanalyse an.

Gespräche für einen weiteren Aufbau des Frankfurter Teams laufen, in Jahresfrist soll der Standort auf zehn Berufsträger wachsen. (Ludger Steckelbach)

  • Teilen