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12.09.2018

Immobilien: Hogan Lovells-Anwältin wird erste CCO bei Corestate

Kathrin Aigner ist zum September auf die neu geschaffene Position des Chief Compliance Officer beim Investmentmanager Corestate in Frankfurt berufen worden. Die 48-Jährige kam aus der Immobilienpraxis von Hogan Lovells und wird bei Corestate die erstmals eigenständige Compliance-Abteilung leiten und ausbauen.

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Kathrin Aigner

Seit etwa zwei Jahren war Aigner wieder bei Hogan Lovells, für die sie bereits bis 2010 arbeitete. Vor ihrer ersten Hogan Lovells-Zeit war sie unter anderem bei Mayer Brown, Weil Gotshal & Manges und zwischenzeitlich bei der Monier Gruppe tätig. Für letztere baute sie als Chief Compliance Officer die weltweite Compliance-Abteilung auf, bevor sie dann wieder zu Hogan Lovells zurückkehrte.

Weil sie nicht nur als Anwältin in Deutschland, England und den USA zugelassen, sondern auch als Compliance Officer und Datenschutzbeauftragte ausgebildet ist, bringt Aigner alle Voraussetzungen für den Job des Chief Compliance Officers mit, der für Corestate einen Schritt in die Zukunft bedeutet: Corestate hatte das  Thema Compliance bis dato beim Risikomanagement aufgehängt. Aigner wird nun direkt an Corestate-Chef Dr. Michael Bütter berichten.

Corestate-CEO Bütter war einst selbst bei Hogan Lovells beziehungsweise der Vorgängerkanzlei Lovells, bevor er vor gut zehn Jahren der erste General Counsel beim Wohnungsbaukonzern Deutsche Annington wurde. Es folgten Stationen bei Ferrostaal und Scout24. Seit Mai ist er nun Vorstandschef bei Corestate. Kurz zuvor war Daniel Löhken als General Counsel in Frankfurt zu dem Unternehmen gestoßen. Er war zuvor Head Counsel Banking & Finance beim Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia, brachte aber auch Erfahrung aus Kanzleien mit.

Corestate, gegründet 2006, ist ein börsennotierter Verwalter von Immobilieninvestments mit Sitz in Luxemburg. In die von der Gesellschaft aufgelegten Anlagevehikel investieren vorwiegend institutionelle Anleger sowie vermögende Privatleute. Nach eigenen Angaben verwalten bei Corestate rund 600 Mitarbeiter derzeit etwa 22 Milliarden Euro. (Astrid Jatzkowski)

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