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21.01.2019

Berlin: Mazars verstärkt Öffentliches Recht mit großem Team von PwC Legal

Zum Jahresbeginn hat die MDP-Kanzlei Mazars ihre öffentlich-rechtliche Praxis in Berlin massiv erweitert: Von PricewaterhouseCoopers Legal gewann Mazars den Equity-Partner Dr. Hans-Martin Dittmann (53) und sein achtköpfiges Team für die Praxisgruppe Public. Zu Dittmanns Mandanten zählen überwiegend die Öffentliche Hand sowie eine Reihe von Stadtwerken und Unternehmen aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.

Hans-Martin Dittmann

Hans-Martin Dittmann

Zum jahrelang eingespielten Team, das mit Dittmann zur Rechtsberatung von Mazars wechselte, gehören Anwälte mit verschiedenen Spezialisierungen. Unter ihnen sind auch die beiden Salary-Partner Marion Plesch (Arbeitsrecht) und Philipp Hermisson (Wasserrecht).

Die Anwälte beraten die Öffentliche Hand, Kommunal- und Landesverwaltungen sowie deren Beteiligungsunternehmen und Versorgungs-, Verkehrs- und Entsorgungsunternehmen. Auch die Beratung von Einrichtungen im Gesundheitssektor gehört zum Tätigkeitsfeld des Teams, das seine Mandanten umfassend aus einer Hand beraten will.

Der Wechsel des breit aufgestellten Teams passt daher strategisch zu der Ausrichtung von Mazars, deren Tätigkeitsschwerpunkt in der Gesundheitsbranche liegt. Mit dem Zugang will sich Mazars auch in anderen Sektoren regulierungsrechtlich stärker aufstellen, beispielsweise in der Energiebranche.

Aktuell umfasst die Praxisgruppe ‚Public Sector‘ 25 Anwälte bundesweit. Mazars plant einen weiteren Aufbau auf Associate- und Partnerebene.

Dittmann begann 1995 seine Karriere als Rechtsanwalt bei der Wibera AG und wechselte 2005 zu PwC Legal. Dort war er zunächst als Direktor im Bereich Öffentliches Recht, Energie und Gesundheit tätig, bis die Kanzlei ihn 2005 zum Partner ernannte.

PwC setzt im Gegenzug zu Mazars auf spezialisierte Teams. Ebenfalls zum Jahresanfang verließen einige Anwälte die öffentlich-rechtliche Praxis von PwC am Stuttgarter Standort: Das zehnköpfige Team um Partner Michael Klett wechselte zu Baker Tilly. Klett selbst wird zum April nachfolgen. (Melanie Müller)

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