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11.01.2019

Hamburg: Zenk gewinnt zwei Baurechtspartner von AGS

Das Hamburger Büro von Zenk hat sich zum Januar mit zwei erfahrenen Baurechtlern verstärkt: Als Partner kamen Sigrid Roskosny (49) und Dr. Peer Feldhahn (44) von AGS Legal, wo sie seit 2014 tätig waren.

Roskosny ist auf privates Bau- und Architektenrecht spezialisiert und berät vor allem zu Anlagenbauprojekten – insbesondere von Offshore-Windparks – sowie Großbauvorhaben. In der Vergangenheit war sie etwa für die Stadt Hamburg hinsichtlich des Baus der Elbphilharmonie tätig. Begonnen hatte Roskosny ihre berufliche Laufbahn im Jahr 2000 bei Lovells (heute Hogan Lovells), 2011 wechselte sie als Partnerin zu der Bau- und Vergaberechtskanzlei HFK Rechtsanwälte.

Zeitgleich kehrte damals Feldhahn zu HFK zurück: Der Spezialist für Privates Baurecht und Immobilienrecht war zuvor bereits knapp fünf Jahre bei der Kanzlei tätig, er ging dann kurzzeitig in die Rechtsabteilung eines Anbieters von erneuerbaren Energien. Feldhahn bringt ebenfalls Erfahrung mit Großprojekten mit, zudem berät er zu Projektentwicklungen und vertritt seine Mandanten auch in Bauprozessen.

Roskosny betonte die freundschaftliche Trennung von AGS. Mit Zenk hat sich das Duo für eine Kanzlei entschieden, die fachlich deutlich breiter aufgestellt ist als AGS. Für Zenk arbeiten in Hamburg und Berlin 41 Berufsträger. Bundesweit bekannt ist die Kanzlei vor allem für ihre Kompetenz im Lebensmittelrecht, im Öffentlichen Recht sowie im Soft-IP. Aber auch für ihre immobilienrechtliche Beratung ist sie renommiert. Die Praxis um Senior-Partner Dr. Alexander Baden vertritt ihre Mandanten bei Transaktionen sowie im Asset-Management, Baurecht und bei Projektentwicklungen. Dabei arbeitet sie eng mit Steuer- und Gesellschaftsrechtlern zusammen.

Wendelin Acker, Managing-Partner bei AGS, bedauerte die Weggänge. Er kannte Roskosny bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Lovells. Bei AGS in Hamburg verbleibt zunächst als einziger Berufsträger nur Baurechtspartner Dietmar Lampe. An ihrem Büro dort will AGS festhalten. Der Standort soll entsprechend der starken Compliance-Ausrichtung der Kanzlei in Frankfurt auf Partnerebene eher in Richtung Konfliktlösung und Compliance ausgebaut werden. Im Frankfurter AGS-Büro arbeiten weiterhin vier Berufsträger im Baurecht, die sich vor allem auf die Beratung von Projektentwicklungen fokussiert haben. (Christine Albert)

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