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01.02.2019

Frankfurt: Rittershaus verstärkt Corporate-Praxis mit Partnerin von Bryan Cave

Rittershaus verstärkt ihren Frankfurter Standort: Zum Februar steigt die Transaktionsanwältin Dr. Kirsten Girnth (51) als Equity-Partnerin ein. Die frühere Co-Leiterin der deutschen Corporate-Praxis von DLA Piper war die vergangenen beiden Jahre bei Bryan Cave Leighton Paisner tätig.

Kirsten Girnth

Kirsten Girnth

Kirsten Girnth beriet in den vergangenen Jahren zahlreiche ausländische Unternehmen, darunter den saudi-arabischen Elektronikkonzern Alfanar und den an der Nasdaq notierten Naturprodukte-Hersteller Hain-Celestial-Group bei Investments in der DACH-Region. Zudem begleitet sie regelmäßig deutsche Mittelständer bei ihrer internationalen Expansion, sie ist insbesondere für ihr Israel-Know-how bekannt. 

Girnth war bislang vor allem für US-Kanzleien tätig. Nach ersten Schritten bei Coudert Schürmann beziehungsweise Coudert Brothers gehörte sie 2005 schon zu dem Frankfurter Startteam von DLA, ab 2009 war sie Equity-Partnerin dort. Für die US-Kanzlei leitete sie zeitweilig das Frankfurter Büro, bevor sie Anfang 2017 zur kleineren Sozietät Bryan Cave ging, die inzwischen als Bryan Cave Leighton Paisner firmiert. 

Neuer Wachstumsschub für Rittershaus in Frankfurt

„Mit Kirsten Girnth gewinnen wir eine international sehr erfahrene Partnerin, die sowohl im Hinblick auf ihre fachliche Ausrichtung als auch auf ihre einschlägige Branchenerfahrung ideal zu unserer Mandantenbasis passt,“ sagte Dr. Markus Bauer, Leiter der Corporate-Praxis in Frankfurt, der Girnth schon aus Schürmann-Zeiten kennt.

Bei Rittershaus sind derzeit acht Equity-Partner tätig, davon zwei im Gesellschaftsrecht, ein Assoziierter Partner und fünf Associates. Im vergangenen Jahr konnte sich das Team schon mit dem Steuer- und Nachfolgespezialist Pawel Blusz verstärken, der von Flick Gocke Schaumburg kam.

Bryan Cave Leighton Paisner, die im vergangenen Jahr aus dem Merger der US-Kanzlei Bryan Cave mit der britischen Kanzlei Berwin Leighton Paisner entstand, brachte jüngst ihre Teams in Frankfurt unter ein Dach. Die Kanzlei, die schon den Abschied des M&A- und Private-Equity-Experten Tobias Fenck verkraften musste, der mit  seinem Team im Herbst zu Görg wechselte, zählt nach dem Wechsel von Girnth noch sechs  Partner, einen Counsel und sieben Associates in ihrer M&A-Praxis, die sich auf die drei Standorte Frankfurt, Hamburg und Berlin verteilt. (Sonja Behrens)

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