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03.06.2019

Köln: Neue IP-Boutique geht an den Start

Anfang Juni ist in Köln eine neue Kanzlei entstanden, die sich auf Marken-, Design- und Wettbewerbs- sowie Medienrecht konzentriert. Die vier Gründer von Schmitt Teworte-Vey Simon & Schumacher haben langjährige Erfahrung im Soft-IP und kommen alle aus unterschiedlichen Kanzleien.

Gesa Simon

Gesa Simon

Die vier Partner der Kanzlei sind Dr. Gesa Simon (56), zuletzt Partnerin im Kölner Büro von Greyhills, und Dr. Jan Schumacher (43), der bisher als Non-Equity-Partner bei Taylor Wessing in Düsseldorf gearbeitet hatte. Außerdem sind Christian Schmitt (42), zuletzt Counsel bei Seitz, und Dr. Marie Teworte-Vey (39) Teil des Gründungsteams. Sie kam von CBH Rechtsanwälte.

Jan Schumacher

Jan Schumacher

Simon hatte ihre berufliche Laufbahn 1992 bei der Linklaters-Vorgängerin Oppenhoff & Rädler begonnen. Ab 1997 arbeitete sie in der damaligen Kölner IP- und Medienboutique Kropp-Olbertz Schulte-Franzheim Seibert und wechselte 2006 als Partnerin zur Kölner Kanzlei Andörfer. Seit Anfang 2018 war sie dann als Partnerin bei Greyhills tätig.

Auch Schumacher hatte 2005 zunächst bei Linklaters gearbeitet und war 2007 zur Kanzlei Jonas gewechselt, eine Ausgründung der Linklaters-Markenabteilung. 2010 wechselte Schumacher in die IP-Praxis von Taylor Wessing in Düsseldorf und wurde dort 2015 zum Salary-Partner ernannt.

Christian Schmitt

Christian Schmitt

Schmitt und Teworte-Vey kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei CBH: Schmitt hatte dort seit 2005 gearbeitet, zuletzt als Salary-Partner, bevor er im Juli 2013 zu Seitz wechselte. Teworte-Vey arbeitete seit 2008 als angestellte Anwältin bei CBH.

Marie Teworte-Vey

Marie Teworte-Vey

Neben dem Marken- und Wettbewerbsrecht, zu dem alle Partner beraten, bringt Schmitt zudem Know-how im Medien- und Glücksspielrecht mit. Bei Seitz war er der einzige IP-Rechtler. Schumacher arbeitete zudem bei Taylor Wessing auch transaktionsbegleitend, zuletzt gehörte er etwa auch zu dem Team, das Rewe beim Kauf von Lekkerland beriet.

„Wir wollen unsere Expertise bündeln, ein partnerschaftliches Arbeitsumfeld nach unseren Vorstellungen schaffen und dabei unternehmerisch tätig sein“, sagte Simon. Die Kanzlei startet zunächst ohne Associates, aber mit zwei Markensachbearbeitern. (Christine Albert)

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