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28.08.2019

Wirtschaftsstrafrecht: Trennung bei FS-PP Berlin

Die Berliner Strafrechtsboutique FS-PP Berlin spaltet sich zum Oktober auf: Drei der fünf Partner – Ria Halbritter (47), Dr. Philipp Horrer (42) und Dr. Ulrich Wehner (48) – gründen eine eigene Einheit, die unter H2W Strafrecht firmieren wird. Ihnen folgen drei Associates.

Niklas Auffermann

Niklas Auffermann

Dr. Rainer Frank und Dr. Niklas Auffermann hatten FS-PP Berlin im Jahr 2010 gegründet. Seither ist die Kanzlei deutlich auf insgesamt fünf Partner und zehn Associates gewachsen. Zu den Mandanten zählen Unternehmen wie die Charité, Scout24 und Toll Collect.

Bei FS-PP verbleiben neben Frank und Auffermann die beiden Counsel Dr. Sebastian Vogel und Dr. David Albrecht sowie fünf Associates. Sie werden weiterhin im Wirtschaftsstrafrecht beraten und haben sich vor allem auf die Bereiche Unternehmensverteidigung und Compliance-Beratung fokussiert. Zu den Spezialisierungen gehören zudem Arzt- und Medizinstrafrecht, Umweltstrafrecht, Geldwäscheprävention, Hinweisgeber- und Compliance-Management-Systeme. Anders als in der Vergangenheit, als sie auch Quereinsteiger hinzunahmen, wollen sie künftig stärker auf den eigenen Nachwuchs setzen. Zuletzt hatte die Kanzlei den Counsel-Status neu eingeführt.

Die neue Kanzlei H2W dagegen wird sich ganz auf die Verteidigung im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht konzentrieren. Vor allem das Steuerstrafrecht, in dem Halbritter und Wehner bereits aktiv sind, wollen die Gründer weiter ausbauen. Zuletzt hatte es Konflikte zur Kanzleiausrichtung gegeben. Die Beratung zum allgemeinen und zum Wirtschaftsstrafrecht waren sich zunehmend ins Gehege gekommen. (Eva Flick)

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