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02.01.2020

Frankfurt: Watson Farley holt Prozessspezialisten von AGS dazu

Das Frankfurter Büro von Watson Farley & Williams hat zum Januar einen neuen Partner bekommen: Mit dem Zugang von Philipp Kärcher baut die Kanzlei ihre Prozesspraxis aus. Der 42-Jährige wechselte mit einem Associate von AGS Acker Schmalz, wo er die Dispute-Resolutions-Praxis leitete.

Philipp Kärcher

Philipp Kärcher

Kärcher hatte seine berufliche Laufbahn 2006 in der Prozesspraxis von Hengeler Mueller begonnen, bevor er Anfang 2009 zu Lovells (heute Hogan Lovells) wechselte. Ende 2012 gehörte er zu dem fünfköpfigen Hogan Lovells-Team, das sich der AGS-Vorgängerkanzlei anschloss. Dort wurde er dann nach wenigen Monaten zum Salary-Partner ernannt, Equity-Partner war er seit 2017.

Mit seiner Spezialisierung auf gesellschafts-, handels- und baurechtliche Streitigkeiten vor allem in der Transport- aber auch der Energie- und Infrastrukturbranche passt er gut zu dem Sektoransatz von Watson Farley. Zudem betreut er auch Schiedsverfahren. Für die Kanzlei, die schon seit einger Zeit den Prozessbereich aufbauen wollte, ist Kärcher der erste klassische Litigator. Im Hamburger Büro betreut allerdings Stefan Hoffmann Projektentwicklungsstreitigkeiten. Mit Kärcher wechselte nun auch sein Associate Dr. Alexander Hössl zu Watson Farley.

AGS-Partner Dr. Jan Kappel betonte das freundschaftliche Auseinandergehen, man werde sicher auch in der Zukunft zusammenarbeiten. Klarer Schwerpunkt der Kanzlei ist Compliance, in diesem Umfeld sind die Partner auch weiterhin viel in Prozessmandaten aktiv, vor allem in D&O-Fällen. Bei AGS verbleiben nach den Weggängen 18 Berufsträger, die – bis auf einen Hamburger Partner – alle in Frankfurt angesiedelt sind. (Christine Albert)

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