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05.02.2020

Bankrecht: GSK nimmt früheren Taylor Wessing-Partner an Bord

GSK Stockmann hat zum Jahreswechsel am Standort Frankfurt Dr. Volker Baas (64) als Equity-Partner engagiert. Der Spezialist für Bankaufsichts- und Investmentrecht sowie die Fintech-Branche war bei Taylor Wessing im Winter 2019 ausgeschieden.

Volker Baas

Volker Baas

GSK holt mit Baas innerhalb weniger Monate einen zweiten Partner in Frankfurt: Bereits im November war Okko Behrends von DLA Piper gewechselt. In Luxemburg schloss sich außerdem ein weiterer DLA-Anwalt der dortigen GSK-Einheit als Local-Partner an und brachte eine Senior Associate mit. Das Büro im Großherzogtum hatte die Kanzlei 2016 eröffnet.

In Frankfurt sind für GSK mit Baas nun fünf Partner und sechs Anwälte im Bank- und Finanzrecht tätig. Im Frühjahr 2019 hatte die Kanzlei mit dem Tod von Peter Scherer ihren zentralen Partner auf diesem Gebiet in der Mainmetropole verloren.

Bei Taylor Wessing war Baas seit 2012 Partner und dort unter anderem Teil des Teams, das 2018 Valar Ventures als bestehenden Investor bei der 130 Millionen Euro schweren Kapitalspritze für die Bank N26 beriet. Als die Merkur Bank im vergangenen Jahr große Teile des Geschäfts der Privatbank Schilling erwarb, gehörte Baas zu den Taylor Wessing-Anwälten aufseiten der Verkäufer. Im Bank- und Bankaufsichtsrecht besteht das Team der Kanzlei aktuell aus zwei Partnerinnen und zwei Associates an den Standorten Frankfurt und Berlin.

Vor seiner Zeit bei Taylor Wessing arbeitete Baas in verschiedenen Positionen für die frühere Dresdner Bank und deren Investmentbankingsparte Dresdner Kleinwort Wasserstein sowie für die Commerzbank. (Raphael Arnold)

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