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03.07.2020

Digitalisierung: Osborne Clarke baut mit N26-General Counsel aus

Zum Juli ist Dr. Robert Kilian (37), ehemaliger General Counsel der Berliner Smartphone-Bank N26, als of Counsel bei Osborne Clarke eingestiegen. Bei N26 verantwortet nun Anke Ulrich übergangsweise die Rechtsabteilung. Der endgültige Nachfolger steht noch nicht fest.

Robert Kilian

Robert Kilian

Kilian und Osborne Clarke haben in der Vergangenheit schon oft zusammengearbeitet. Die Kanzlei begleitete das Start-up bei mehreren Finanzierungsrunden – so auch bei der jüngsten im Frühjahr 2020, als das Unternehmen rund 570 Millionen US-Dollar einsammelte und damit in den Kreis der milliardenschweren Start-ups aufstieg. Für Kilian war die Finanzierungsrunde das letzte Großprojekt für seinen Arbeitgeber.

Begonnen hatte Kilian seine berufliche Laufbahn bei Hengeler Mueller, bevor er Mitte 2015 bei N26 einstieg. Innerhalb eines Jahres erwarb er die EZB-Vollbanklizenz, begleitete später mehrere Finanzierungsrunden und die Expansion in 26 Länder. Mittlerweile zählt das Unternehmen rund 1.600 Mitarbeiter. Die Rechtsabteilung verantwortet nun Ulrich, die seit viereinhalb Jahren bei N26 arbeitet und zuvor bei Luther als Counsel beschäftigt war.   

Bei Osborne Clarke stößt Kilian auf ein Team von Fintech- u. Regulatory-Anwälten, die schon seit Jahren eine Reihe von Fintech-Unternehmen wie Token.io oder Giropay beraten. Parallel baut Kilian sein eigenes Unternehmen namens Beams auf – eine Storytelling-App, die im Frühherbst an den Start gehen wird. (Eva Flick)

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