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12.02.2021

Wertpapierfonds: GSK Stockmann holt Inhouse-Juristen von Société Générale-Tochter

GSK Stockmann verstärkt die Beratung zu Wertpapierfonds und Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) mit einem erfahrenen Quereinsteiger: Zum Februar schloss sich Ralf Brenner dem Münchner Standort als Salary-Partner an. Der 50-jährige Jurist war seit 2006 bei Société Générale Securities Services (SGSS), zuletzt als Geschäftsführer. 

Ralf Brenner

Ralf Brenner

Brenner ist spezialisiert auf die Regulierung von offenen Wertpapierfonds und das Master-KVG-Geschäft. Er hat rund 20 Jahre Erfahrung in der Beratung und Umsetzung von regulatorischen Fragen, insbesondere nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), dem Kreditwesengesetz (KWG) und dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). In dieser Zeit war er auch für die Gründung, Neulizensierung sowie M&A-Transaktionen im Bereich Kapitalverwaltungsgesellschaften zuständig. Daneben bearbeitete Brenner viele Auslagerungsprojekte und Eintritte ausländischer Asset-Manager in den deutschen Markt.

Bei SGSS war Brenner seit Anfang 2018 Geschäftsführer. In dieser Zeit bestimmten das Master-KVG-Geschäft und die Umsetzung des Investmentsteuergesetzes seine Tätigkeit. Zuvor leitete er seit 2006 die Rechtsabteilung der Tochter der französischen Großbank und war Compliance- und Geldwäschebeauftragter bei dem Finanzdienstleister. Vor seiner Zeit bei SGSS arbeitete der gelernte Bankkaufmann bei der HypoVereinsbank, die seit 2005 eine UniCredit-Tochter ist.

GSK Stockmann hat die Fondspraxis in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Seit 2016 ist sie auch in Luxemburg präsent, einem für die Branche zentralen Standort in der Europäischen Union. Aktuell zählt die Gruppe mit Brenner 33 Berufsträger, darunter 19 Partner, an den Standorten München, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Auf den Standort Luxemburg entfallen davon vier Partner und zehn Associates. (Raphael Arnold)

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