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15.09.2021

Expansion nach Italien: Kanzleinetzwerk Unyer gewinnt Pirola Pennuto hinzu

Die italienische Kanzlei Pirola Pennuto Zei & Associati tritt dem Netzwerk Unyer bei. Sie ist der erste Zuwachs für das internationale Netzwerk, das Luther mit der französischen Kanzlei Fidal an den Start brachte und das noch weiter global ausgerollt werden soll.

Massimo Di Terlizzi

Massimo Di Terlizzi

Im italienischen Kanzleimarkt gehört Pirola Pennuto Zei zu den fünf umsatzstärksten Kanzleien des Landes, zuletzt erwirtschaftete sie 135 Millionen Euro. Ähnlich wie Luther und Fidal ist auch Pirola Pennuto eine Full-Service-Kanzlei und verfolgt einen Industriegruppenfokus. Neben Mailand und Rom betreibt die Kanzlei, die rund 600 Berufsträger zählt, acht weitere Standorte in Italien. International ist sie in London, Shanghai, Hongkong und Peking vertreten.

Christine Blaise-Engel

Christine Blaise-Engel

Ihr Co-Managing Partner und Vorstandsvorsitzender, Massimo Di Terlizzi, wird Mitglied des Unyer Executive Committees. Diesem gehört bereits Dr. Markus Sengpiel, der deutsche Co-Managing-Partner von Luther an, sowie die französische Senior-Partnerin Christine Blaise-Engel.

Sie hat die Rolle des CEO von Unyer inne. „Italien – nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft in Kontinentaleuropa – war von Beginn an unser präferiertes Land für die erste Erweiterung von Unyer“, sagt Blaise-Engel. „Dass wir mit Pirola Pennuto Zei binnen drei Monaten einen so gewichtigen Marktplayer für Unyer gewinnen konnten, macht deutlich, dass die Idee, eine unabhängige Organisation mit exklusiven Partnerschaften zu etablieren, mit großer Begeisterung aufgenommen wird.“ Mit dem italienischen Mitglied wächst die Organisation nun auf rund 2.500 Anwälte und Professionals. 

Luther und Fidal gründeten das Netzwerk im Mai 2021 als Schweizer Verein. Die Mitglieder bleiben national in ihren Märkten unabhängig, kooperieren aber auf internationaler Ebene über Unyer. Die Gründer setzten sich das Ziel, bis zum Jahr 2030 in den meisten der 20 größten Volkswirtschaften ein Mitglied gewonnen zu haben. Kontinentaleuropa steht dabei ganz oben auf der Liste. (Anika Verfürth) 

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