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29.10.2014

Management: Bird & Bird in Deutschland zukünftig mit Dreier-Spitze

Wechsel in der Führung der deutschen Büros von Bird & Bird: Der langjährige Managing-Partner Dr. Alexander Schröder-Frerkes (53) hat seinen Posten aus persönlichen Gründen abgegeben und wird zukünftig die deutsche Praxis als Senior-Partner unterstützen. An seine Stelle tritt ab sofort ein Team aus drei Bird & Bird-Partnern.

Alexander Schröder-Frerkes

Alexander Schröder-Frerkes

Das neue Management-Team besteht aus dem Düsseldorfer Patentpartner Christian Harmsen (46), dem Münchner Markenrechtspartner Dr. Joseph Fesenmair (49) sowie Dr. Jörg Paura (53), Corporate-Partner aus Hamburg. Sie werden zukünftig als sogenannte Co-Heads die Geschicke bei Bird & Bird in Deutschland leiten. Alle drei bringen bereits Management-Erfahrung in die neue Aufgabe mit: So ist beispielsweise Harmsen Leiter der deutschen IP-Praxis und Co-Head des internationalen IP-Teams. Das Dreier-Gremium wurde vom Bird & Bird-CEO David Kerr ernannt. Es soll zunächst übergangsweise agieren – wie die Managementstruktur in Deutschland langfristig konkret aussehen wird, ist noch offen.

Schröder-Frerkes war seit 2007 Managing-Partner bei Bird & Bird, zuvor hatte er bereits als Vice-Chairman an der Seite von Wolfgang von Meibom Führungsverantwortung übernommen. In seine Zeit als Managing-Partner fällt neben starkem personellen und finanziellen Wachstum der Kanzlei unter anderem die Eröffnung des Hamburger Büros 2011 mit verschiedenen Quereinsteigern. Auch der aktuelle Co-Head Paura kam seinerzeit von Hogan Lovells dazu. Zuletzt war das Büro wegen des Untreue-Prozesses gegen den ehemaligen Chef von Wölbern-Invest in die Schlagzeilen geraten.

International hatte Bird & Bird zuletzt mit ihrem australischen Kooperationspartner Truman Hoyle fusioniert. Beide Kanzleien hatten seit 2013 offiziell kooperiert. Bird & Bird setzt schon seit längerer Zeit viel Energie in den Ausbau der Asien-Pazifik-Region: So schloss sie zuletzt auch Kooperationen mit Kanzleien in Südkorea und Indonesien und baute ihre chinesischen Büros mit Quereinsteigern aus. (Catrin Behlau)

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