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08.12.2017

Öffentliches Recht: Wolter Hoppenberg eröffnet in Berlin

Die auf öffentliches Recht spezialisierte Kanzlei Wolter Hoppenberg hat zum Dezember in Berlin ihr insgesamt drittes Büro eröffnet. Zum Startteam in der Hauptstadt zählen neben Namenspartner Michael Hoppenberg (63) drei weitere Anwälte. Der Hauptsitz der Kanzlei liegt im westfälischen Hamm. Ein weiteres Büro gibt es seit 2010 in Münster.

Michael Hoppenberg

Michael Hoppenberg

Entsprechend dem Beratungsansatz der Gesamtkanzlei soll auch in Berlin das Öffentliche Recht im Fokus der Tätigkeit  stehen. Die Kanzlei will ihr neues Büro außerdem dafür nutzen, die Interessen ihrer Mandanten in den entsprechenden Entscheidungsgremien zu vertreten, sprich Lobbyarbeit zu betreiben. Das Klientel von Wolter Hoppenberg besteht vor allem aus Kommunen und kommunalen sowie mittelständischen Unternehmen. 

Die Präsenz in der Hauptstadt soll zudem dazu beitragen, Beziehungen zu Mandanten in Ostdeutschland zu erneuern respektive zu intensivieren. Gerade die Region um Berlin bietet Potenzial für die Akquise neuer Mandanten, weil es dort nur sehr wenige Kanzleien –  wie etwa die Boutique Dombert –  gibt, die einen so starken Fokus auf das Öffentliche Recht legen wie Wolter Hoppenberg.

Namenspartner Michael Hoppenberg wird zunächst zwischen Hamm und Berlin pendeln. Unterstützt wird er in Berlin von zwei Associates, die ihre Arbeitszeit ebenfalls zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin aufteilen. Dr. Simon Meyer (42) hat einen Schwerpunkt in der Beratung der Abfallwirtschaft. Dr. Friederike Pellengahr (35) arbeitet vor allem im Bauplanungsrecht. Neu hinzugekommen ist Hans-Ludger Sandkühler (61) als angestellter Anwalt, der langjährige Beziehungen zu Verbänden der Versicherungswirtschaft unterhält. Er arbeitete zuletzt in eigener Kanzlei, war aber bereits von 2009 bis 2011 als Rechtsanwalt für Wolter Hoppenberg tätig.

Perspektivisch soll der neue Standort in den kommenden Jahren auf fünf bis sechs Berufsträger wachsen, die dauerhaft vor Ort arbeiten werden. Nach Angaben der Kanzlei soll das Wachstum primär durch eigene Anwälte erfolgen. Eine Expansion durch Quereinsteiger sei aber nicht per se ausgeschlossen. (Laura Bartels)