Artikel drucken
07.11.2013

Einstieg bei Signa: Roland Berger mandatiert erstmals Dorda Brugger Jordis

Der deutsche Unternehmer Roland Berger hat sich an der österreichischen Immobiliengruppe Signa beteiligt. Er erwarb in dieser Woche drei Prozent an der Signa-Firma Signa Prime.

Bernhard Rieder

Bernhard Rieder

Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, erklärte gegenüber der Presse, er habe das Investment ein Jahr lang geprüft und jede mögliche Due Diligence gemacht.

Die von dem Jungunternehmer René Benko gegründete Signa steht für eine Vielzahl von Bauprojekten in österreichischen Städten, darunter das sogenannte Goldene Quartier in Wien. Weiters gehören Benko-Gesellschaften die Immobilien des Berliner ,Kaufhaus des Westens‘ (mehr…), jüngst hat er dazu das operative Einzelhandelsgeschäft des Luxus-Segments von Karstadt in Deutschland übernommen (mehr…).

Neben dem Anteilserwerb wird Berger auch unmittelbar bei Signa tätig. Der 75-Jährige tritt in den Beirat der Dachgesellschaft Signa Holding ein und trifft dort unter anderem auf Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und den früheren österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.

Berater Roland Berger
Dorda Brugger Jordis (Wien): Dr. Bernhard Rieder (Gesellschaftsrecht), Dr. Christoph Brogyányi (Kapitalmarktrecht)

Berater Signa
Arnold (Wien): Dr. Nikolaus Arnold; Associate: Bernhard Vetter von der Lilie (beide Gesellschaftsrecht)

Hintergrund: Bei seinem Investment in Österreich setzte Roland Berger erstmals auf Dorda Brugger Jordis. Der federführende Gesellschaftsrechtler Bernhard Rieder kam auf persönliche Empfehlung ins Mandat.

Dagegen gilt die kleine Wiener Kanzlei Arnold als Stammberaterin von Benko und Signa. (Jörn Poppelbaum)

  • Teilen