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27.02.2014

Erster Partnerzugang: Jank Weiler gewinnt Anwalt von Freshfields

Die 2011 gegründete Wiener Anwaltskanzlei Jank Weiler holt einen erfahrenen Quereinsteiger. Mit März stößt der Gesellschaftsrechtler Alexander Operenyi zu der derzeit vor allem im Bankrecht bekannten Kanzlei. Der 37-Jährige wechselt aus dem Wiener Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer.

Alexander Operenyi

Alexander Operenyi

Bei Freshfields arbeitete Operenyi knapp neun Jahre lang, zuletzt als Senior Associate. Hier sammelte er Erfahrung bei einer Reihe von großen internationalen Deals. 2013 war er etwa an der Übernahme von Alpine Energie durch Triton oder dem Erwerb der Heinzel-Gruppe durch SCA beteiligt.

Mit Operenyi will sich seine neue Kanzlei vor allem im Corporate und M&A und als Ansprechpartner für ausländische Mandanten weiter profilieren. Mit dem Zugang wird sie sich zudem in Jank Weiler Operenyi umbenennen.

In der erweiterten Einheit, die dann drei Equity-Partner zählt, treffen sich mit Andreas Jank und Alexander Operenyi auch alte Kollegen wieder. Jank war vor seinem Wechsel zu Fellner Wratzfeld & Partner ebenfalls bei Freshfields tätig, ehe er gemeinsam mit Maximilian Weiler eine eigene Kanzlei gründete.

Freshfields verliert mit Operenyi zwar einen sehr erfahrenen Corporate-Anwalt, der sich hier zunehmend auch mit gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten befasste. Doch verfügt sie im Gesellschaftsrecht mit vier Senior Associates insgesamt über eine sehr breite Riege erfahrener Anwälte. Zudem ist es ein offenes Geheimnis am Wiener Markt, dass nach der Partnerernennung von Dr. Farid Sigari-Majd 2012 und dem im vergangenen Jahr vollzogenen Wechsel von Dr. Bertram Burtscher vom IP- ins Corporate-Team in absehbarer Zeit eine weitere Partnerernennung eher unwahrscheinlich ist.

Operenyi hat sich nun bewusst für eine sehr kleine Einheit entschieden: „Für meine Entscheidung war der unternehmerische und flexible Zugang einer aufstrebenden Einheit wie Jank Weiler ausschlaggebend, der perfekt zu meiner Vorstellung einer dynamischen Wirtschaftskanzlei passt.“ (Jörn Poppelbaum)

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